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Staatssekretärin Zypries eröffnet in Tel Aviv deutsch-israelische Start-up Initiative

Gruppenfoto Gruppenbild der Teilnehmer der Auftaktveranstaltung für die BMWi-Initiative EXIST Start-up Germany in Tel Aviv.
© Projektträger Jülich, Ralf Dolk

Die parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Brigitte Zypries hat heute in Tel Aviv das neue Programm „EXIST Startup Germany - Israel“ gestartet. Ziel des Programms ist es, die deutsch-israelische Zusammenarbeit auch in den Bereichen Start-Ups, Innovationen und Wissenschaft zu stärken. Das Programm, mit dem Israel das erste Partnerland des EXIST-Programms wird, richtet sich an junge israelische Existenzgründerinnen und Existenzgründer aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Sie können sich bei EXIST bewerben und in die EXIST-Netzwerke für Start-ups in der Region Berlin/Potsdam aufgenommen werden.

Memorandum of understanding zwischen den Universitäten Tel Aviv und Potsdam Memorandum of understanding zwischen den Universitäten Tel Aviv und Potsdam. V.l.n.r. der Präsident der Universität Potsdam, Professor Oliver Günther, die Staatsekretärin im BMWi-Brigitte Zypries und der Präsident der Universität Tel Aviv, Professor Joseph Klafter.
© Projektträger Jülich, Ralf Dolk

Staatssekretärin Zypries: „Wir möchten den deutsch-israelischen Austausch auch im Start up-Bereich intensivieren. Ich freue mich daher, dass wir mit unseren israelischen Partnern, den Initiativen ‚BETATEC‘ von der AHK Israel und ‚StarTau‘ von der Tel Aviv Universität, unser erfolgreiches EXIST-Programm um eine internationale Komponente erweitern können. Mit dem neuen Projekt ‚EXIST Startup Germany – Israel‘ öffnen wir erstmals die Fördermöglichkeiten im EXIST-Programm für Studentinnen und Studenten, die von ausländischen Hochschulen kommen und in Deutschland tätig sein möchten. Die Initiative trägt dazu bei, den Austausch in Wissenschaft und Wirtschaft sowie die deutsch-israelische Freundschaft zu vertiefen.“

„EXIST Startup Germany – Israel“ wurde im Beisein von sieben Universitätspräsidenten bzw. -vizepräsidenten aus Deutschland und Israel, den Präsidenten des DIHK und der AHK Israel sowie den Botschaftern beider Länder eröffnet. Es handelt sich um ein Pilotprojekt, das bei erfolgreichem Verlauf auch auf weitere EXIST-Regionen in Deutschland sowie weitere Partnerländer ausgeweitet werden soll. Das Projekt wird von den Universitäten in Berlin und Potsdam unter Federführung der TU Berlin organisiert und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Die Eröffnung fand im Vorfeld des Deutsch-Israelischen Innovation Days statt, der heute beginnt.

Die Parlamentarische Staatssekretärin im BMWi, Brigitte Zypries, und die BMWi-Abteilungsleiterin Dr. Hepperle beim Frühstück mit Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft. Die Parlamentarische Staatssekretärin im BMWi, Brigitte Zypries (links) und die Abteilungsleiterin im BMWi, Dr. Sabine Hepperle (rechts), beim Frühstück mit den Präsidenten und Vizepräsidenten der deutschen und israelischen Hochschulen sowie Wirtschaftsvertretern in Tel Aviv.
© Projektträger Jülich, Ralf Dolk

Das EXIST-Programm fördert seit 2007 Studierende, Absolventinnen und Absolventen sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen in ganz Deutschland bei der Umsetzung hochinnovativer Gründungsprojekte. EXIST-Gründerstipendium und EXIST-Forschungstransfer stehen grundsätzlich allen angehenden Gründerinnen und Gründern mit einem Hochschulabschluss offen. Mit der Verbesserung der Förderbedingungen bei EXIST Ende 2014 hat Deutschland für die frühe Gründungsphase aus der Wissenschaft mittlerweile international herausragende Startbedingungen geschaffen. Mit „EXIST Startup Germany – Israel“ wird das bisherige EXIST-Programm erstmals internationalisiert. Hierdurch soll die Zusammenarbeit mit israelischen Start-Ups aus Wissenschaft und Forschung ausgebaut werden - und zugleich Berlin als Sprungbrett für den Europäischen Markt für israelische Gründerinnen und Gründer noch attraktiver machen.

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