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Was ist beim Coachingvertrag zu beachten?

Vertragspartner sind der Coach und die Hochschule bzw. Forschungseinrichtung. Das Team kann nicht direkt als Vertragspartner benannt werden, sollte den Vertrag jedoch mitzeichnen. Coach sollte nicht ein betreuender Hochschulmitarbeiter sein, sondern eine unabhängige dritte Person, die über praktische unternehmerische Erfahrungen verfügt.

Folgende Inhalte sollten berücksichtigt werden:

  • Vertragsgegenstand und Bezug zum geförderten Vorhaben (Präambel)
  • Leistungen des Auftragnehmers und Mitwirkungspflichten des Gründerteams
  • Beratungsinhalte und -umfang (Tagewerke) (ggf. als separate Anlage)
  • Vertragsdauer (Zunächst ist der Vertrag auf die Förderlaufzeit des EXIST- Forschungstransferprojekts zu befristen.)
  • Vergütung (Max. 1.000,00 € Tagessatz bzw. 125 € pro Zeitstunde netto, worin bereits Reisekosten und sonstige Spesen eingerechnet sind. Die Zahlung sollte erst nach erbrachter Leistung erfolgen.)
  • Regelungen zur Geheimhaltung / Verschwiegenheit / Datenschutz
  • Wettbewerbsverbot für inhaltlich gleiche Projekte

Der Vertrag ist dem Projektträger vor Abschluss vorzulegen. PtJ bewertet diesen und gibt Hinweise für notwendige Ergänzungen bzw. Änderungen aus förderrechtlicher Sicht. Die schlussendliche rechtliche Prüfung des Vertrages obliegt den Vertragspartnern, in der Regel der Rechtsabteilung der Hochschule bzw. Forschungseinrichtung.