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Was kann ich aus den “Sachausgaben“ finanzieren?

Einen Monat nach dem Beginn des Vorhabens ist dem Projektträger eine Sachausgabenplanung zur Genehmigung vorzulegen. Aus den Sachausgaben können beispielsweise finanziert werden:

  • Gründungsbezogenes Coaching (Ausgaben die den Coachingmittel Rahmen übersteigen) hinausgehen)
  • Material, Funktionsmuster, Lizenzen, Software, u. ä.. Bei laufzeitbezogenen Ausgaben (Domains, Garantieverlängerungen, Lizenzen, etc.) sind nur Ausgaben, die innerhalb des Förderzeitraums anfallen, förderfähig. Der verbleibende Zeitraum muss aus privaten Mitteln getragen werden.
  • Projekt- und gründungsbezogene Dienstleistungen durch Dritte, jedoch keine direkten Gründungskosten (wie z.B. Notarkosten, Gebühren) sowie keine direkten unternehmensbezogenen Ausgaben (wie z.B. Erstellung von Verträgen und Vereinbarungen, AGB's, Lizenzverträgen, etc.)
  • Schutzrechtsanmeldungen (soweit nicht aus anderen Programmen finanzierbar) - ACHTUNG: Anmeldung von Schutzrechten auf das gegründete Unternehmen sind jedoch nicht förderfähig.
  • Dienstreisen (z. B. zu projektbezogenen Tagungen, Weiterbildung u. ä.)
  • Investitionen (z. B. PC, spezielle Geräte für das Vorhaben)

Die Ausgaben müssen in Bezug zum Projekt stehen und beziehen sich auf Leistungserbringungen während der Vorhabenlaufzeit. Änderungen der Sachausgabenplanung, die einen Einzelwert von 410 € (netto) übersteigen und größere Dienstleistungsaufträge, die einen Einzelwert von 1.000 € (netto) übersteigen, müssen vorab mit dem Projektträger abgestimmt werden. Der Zeitraum der Leistungserbringung ist in den Beleglisten zu dokumentieren.

Hinweis: Setzen Sie sich frühzeitig nach Projektbeginn mit dem zuständigen Einkaufssachbearbeiter in Verbindung, da in den Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen spezifische Regeln, Fristen und Verordnungen bei Auftragsvergaben und Anschaffungen einzuhalten sind. Bitte beachten sie die Wertgrenzen und Hinweise aus dem Zuwendungsbescheid (Abschnitt: "Vergabe von Aufträgen").