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Welche Sachausgaben werden nicht anerkannt?

Ausgaben vor Laufzeitbeginn sind nicht förderfähig und führen zum Widerruf der Bewilligung, da es sich hierbei um einen vorzeitigen Maßnahmebeginn handeln würde.

Ausgaben für Leistungen nach Laufzeitende sind ebenfalls nicht förderfähig. Außerdem:

  • Sachausgaben „in letzter Minute“, d. h. Geräteanschaffungen und Aufträge an Dritte, die in der verbleibenden Restlaufzeit des Vorhabens nicht mehr wirksam werden und auf den Projekterfolg keinen Einfluss haben.
  • Komfortausstattungen, z. B. überdimensionierte Monitore, Anschaffungen von Rechnern für Hilfskräfte und nicht geförderte Teammitglieder.
  • Bewirtungskosten und Telefonkosten

Bei Auftragsvergabe ins außereuropäische Ausland muss Rücksprache mit dem Projektträger gehalten werden. Gegebenenfalls ist der Nachweis zu führen, aus welchem Grund die Leistung nicht im europäischen Raum erbracht werden kann (gleiches gilt für Produkte). Bei Auftragsvergabe an Freiberufler im direkten Umfeld der Gründung ist darauf zu achten, dass diese über nachweisbare Qualifikationen und Erfahrungen verfügen.

Anmeldung von Schutzrechten auf Privatpersonen oder das gegründete Unternehmen sind nicht förderfähig. Beratungs- oder Recherchekosten zu Schutzrechten sind dagegen förderfähig.

Aufwendungen für Fahrscheine, die nicht der Kundenakquise oder Besuchen bei Partnern, etc. dienen, werden nicht durch die Sachkosten abgedeckt. Weiterhin sind mehrjährige Zusatzgarantien für PC, Laptop usw., die über die übliche Gewährleistung und Projektlaufzeit hinaus gehen sowie Ausgaben für die Grundausstattung, die von der Hochschule gestellt werden müssen, nicht förderfähig. Anerkannt werden Ausgaben vom Zeitpunkt des Kaufs bis zum Ende des Projektes.