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Förderung von Start-ups im Bereich eHealth und Telemedizin

Datum
04.01.2017

Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz wird 2017 neuer Themenpartner des SpinLab, dem Startup-Accelerator der HHL Leipzig Graduate School of Management. Das Ministerium finanziert als Themenpartner eine Start-up-Klasse zum Thema eHealth und Telemedizin. Ziel ist die Förderung der Digitalisierung im Gesundheitswesen sowie die Entwicklung innovativer Ansätze über eHealth beziehungsweise Telemedizin. Neue telekommunikative Wege können zusätzliche Komponenten der medizinischen Versorgung aufzeigen und damit einen Beitrag zur Steigerung der medizinischen Qualität in Sachsen leisten.

Start-ups sind seit jeher ein Treiber für Innovationen. Insbesondere im Bereich eHealth können trotz regulativer Schranken immer wieder innovative Ansätze in der Digitalisierung von Prozessen und der Unterstützung von medizinischen Behandlungen und Nachsorgeleistungen zu deutlichen Verbesserungen für den Patienten führen. Als Partner des SMS wird das SpinLab regionale, nationale und internationale innovative Startups identifizieren. Mindestens drei herausragende Startups werden dann ab Mai 2017 in der fünften Klasse des vom SpinLab angebotenen Mentorenprogramms für sechs Monate in Leipzig betreut und deren Entwicklung signifikant beschleunigt. Dazu sollen die Start-ups auch in vorhandenen regionalen Strukturen vernetzt werden.

In den Bereichen eHealth und Telemedizin setzt das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbrauscherschutz einen Schwerpunkt. Im Mittelpunkt steht der Gewinn für den Patienten. Insgesamt belaufen sich die Fördermittel auf über 40 Millionen Euro. Davon stehen zirka 30 Millionen aus dem EFRE Fonds der laufenden EU-Strukturfond-Periode zur Verfügung sowie zirka 10 Millionen Euro aus Landesmitteln des neuen Doppelhaushalts. Die Förderung der start up Klasse im SpinLab beträgt 75.000 Euro.