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EXIST-Start-up erhält Leibniz-Gründerpreis 2016

Datum
22.03.2016

Preisträger Leibniz-Gründerpreis 2016 Leibniz-Präsident Matthias Kleiner, Neysha Lobo Ploch, Walter Gibas, BMBF-Staatssekretär Georg Schütte, Jens Raß, Tim Kolbe (von links)
© Leibniz-Gemeinschaft/ Oliver Lang

UVphotonics ist ein Gründungsvorhaben aus dem Ferdinand-Braun-Institut, dem Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik, und der TU Berlin. Es wurde jetzt mit dem Leibniz-Gründerpreis 2016 ausgezeichnet wurde. 

Der mit 50.000 Euro dotierte Preis will erfolgversprechende Start-ups durch externe Beratung bei Markteintritt, Finanzierung und Marketing unterstützen. Nominiert waren insgesamt acht Gründungsinitiativen aus Leibniz-Instituten.

Ziel der geplanten Ausgründung ist es, eine neue Technologie zur Herstellung ultravioletter Lichtquellen mittels umweltfreundlicher Halbleiter-Leuchtdioden auf den Markt zu bringen. UV-LEDs erzeugen Licht sehr effizient, sind klein, leicht und robust, benötigen eine geringe Betriebsspannung und strahlen wenig Wärme ab. Außerdem sind sie schnell schaltbar, erlauben, ihre Ausgangsleistung elektronisch kontinuierlich zu regeln und lassen sich in ihrer Emissionswellenlänge exakt auf die jeweilige Anwendung abstimmen. Dadurch eröffnen sich vielfältige Anwendungsgebiete in der Medizintechnik (z. B. Behandlung von Schuppenflechte), der Sensorik (z. B. Hygieneprüfung in Krankenhäusern), dem  Pflanzenwachstum, der Materialbearbeitung (z. B. Härtung von Lacken), der Druckindustrie sowie der Desinfektion von Wasser, Luft und Oberflächen, aber auch Wunden.

Das Gründerteam besteht aus drei jungen promovierten Wissenschaftlern des FBH und einem Betriebswirt. Von April 2014 bis März 2016 wird UVphotonics über das Programm EXIST-Forschungstransfer für forschungsbasierte Gründungsvorhaben des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie gefördert.