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Informationswirtschaft setzt bei E-Commerce zunehmend auf Auslandsgeschäft

Datum
02.01.2018

Das Internet spielt beim Kauf von Waren und Dienstleistungen aus dem Ausland beziehungsweise beim Verkauf von Waren und Dienstleistungen ins Ausland für die Unternehmen der Informationswirtschaft - Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Branche), Medien- und wissensintensive Dienstleister - eine zunehmend wichtigere Rolle.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage bei Unternehmen der Informationswirtschaft, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, in regelmäßigen Abständen durchführt. Die Unternehmen der Informationswirtschaft in Deutschland kaufen und verkaufen mehr und mehr Waren und Dienstleistungen online aus dem und ins Ausland. Im vergangenen Jahr kauften bereits deutlich über ein Drittel der Unternehmen der Informationswirtschaft (36 Prozent) Produkte über das Internet von ausländischen Zulieferern. Das sind 15 Prozentpunkte mehr als noch im Jahr 2011. Auch auf der Verkaufsseite nimmt der Anteil an Unternehmen in der Informationswirtschaft, die ihre Waren und Dienstleistungen über das Internet ins Ausland vertreiben, kontinuierlich zu. Im Jahr 2016 lag dieser Anteil bei knapp zwölf Prozent, das sind 2,4 Prozentpunkte mehr als im Jahr 2014 und ist eine Verdoppelung des Anteils seit dem Jahr 2011. Der aktuellen ZEW-Branchenreport Informationswirtschaft liegt als Download vor.