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Auf zu neuen Ufern! Jeder fünfte Gründer ist Quereinsteiger       

Datum
27.11.2017

Eine Zusatzerhebung des KfW-Gründungsmonitors hat untersucht, ob Gründerinnen und Gründer auf Kenntnisse aus Studium und Ausbildung zurückgreifen.

Der Schritt in die Selbständigkeit findet bei jedem zweiten Gründer außerhalb des ursprünglich erlernten bzw. studierten Fachs statt: 53 % der Gründer starten in einer fachfremden Branche, wie die Auswertung des KfW-Gründungsmonitors für die Jahre 2013 bis 2016 zeigt. Die meisten haben sich jedoch nicht erst bei der Gründung von ihrem Ausbildungsfach entfernt, sondern bereits früher im Erwerbsleben. Fast drei Viertel (73 %) der Gründer haben zuvor Berufserfahrungen in ihrer Gründungsbranche gesammelt. Die Hälfte von ihnen kann sogar mehr als fünf Jahre Branchenerfahrung vorweisen.

Zusammengefasst haben 82 % der Gründer fachliche Vorkenntnisse, weil sie entweder bereits in diesem Bereich gearbeitet oder einen Bildungsabschluss erworben haben (darunter 38 %, für die beides gilt.) Im Umkehrschluss heißt das: Mit 18 % ist fast jeder fünfte Gründer ein völliger Quereinsteiger. Die Motive für eine Quereinstiegsgründung können sehr unterschiedlich sein.