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Was Mittelständler von Start-ups wollen

Datum
04.06.2018

Über 70 Prozent der Mittelständler können sich Kooperationen mit Start-ups vorstellen - aber nur 38 Prozent setzen diese auch um. Was erwarten die Mittelständler von Start-ups? Wie kann die Zusammenarbeit funktionieren? Das zeigt die Studie „Mittelstand meets Start-ups 2018“, die vom RKW Kompetenzzentrum in Berlin vorgestellt wurde.

Fast 65 Prozent der befragten Mittelständler wollen mit der Zusammenarbeit neue Technologien erschließen, 61 Prozent Produktinnovationen entwickeln und 55 Prozent den Einstieg in neue Märkte erreichen. Die Anbahnung für eine solche Partnerschaft entsteht überwiegend über Empfehlungen (60 Prozent).

Für Start-ups heißt es also: Netzwerken, netzwerken, netzwerken! Bei der Auswahl ihres Kooperationspartners legen die Mittelständler neben einer persönlichen Beziehung zum Gründerteam (51 Prozent) auch Wert auf einen Firmensitz in Deutschland (35 Prozent). Als weiteres Auswahlkriterien wurde von rund einem Viertel der Befragten genannt, dass die Start-ups mindestens einen externen Geldgeber mit an Bord haben sollten. Langjährige Branchenerfahrung, räumliche Nähe und das Alter der Gründerinnen und Gründer spielen hingegen eine untergeordnete Rolle bei der Auswahl. Für die Studie „Mittelstand meets Start-ups 2018“ wurden 250 kleine und mittlere Unternehmen aus den Branchen Maschinen- und Fahrzeugbau, Information und Kommunikation sowie Chemie und Pharma im März 2018 telefonisch befragt.