Navigationsbereich

Sie befinden sich hier:

Rekordsummen für deutsche Start-ups

Datum
07.07.2017

Deutschlands Start-ups haben im ersten Halbjahr 2017 mehr als doppelt so viel Geld durch Finanzierungsrunden eingenommen wie im Vorjahreszeitraum.

Das sind Ergebnisse des Start-up-Barometers der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY (Ernst & Young). Die Studie beruht auf einer Analyse der Risikokapitalinvestitionen in Deutschland. Der Gesamtwert ist von 972 Millionen auf 2,16 Milliarden Euro gestiegen. Gleichzeitig ist auch die Zahl der Finanzierungsrunden nach oben gegangen: Sie stieg um sechs Prozent auf 264. Damit übertraf das Finanzierungsvolumen auch den bisherigen Rekordwert, der im ersten Halbjahr 2015 erzielt wurde: Damals waren bei 155 Finanzierungsrunden insgesamt 1,95 Milliarden Euro in deutsche Jungunternehmen geflossen.

Berlin konnte im ersten Halbjahr den Titel als Deutschlands Start-up-Hauptstadt verteidigen. Berliner Start-ups vereinten im ersten Halbjahr ein Investitionsvolumen von knapp 1,5 Milliarden Euro auf sich, das entspricht 68 Prozent des gesamten Investitionsvolumens in Deutschland. Dahinter folgen Bayern (213 Millionen Euro) und Hamburg (178 Millionen Euro).