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Vergleichsmonitor zu Kultur und Kreativität in den Städten Europas: München und Stuttgart weit vorne

Datum
07.07.2017

Wie europäische Städte bei Kreativität und Kultur abschneiden, zeigt von der EU-Kommission vorgestellter Vergleichsmonitor. Auch die Stärken und Verbesserungsmöglichkeiten von 15 deutschen Städten wurden analysiert.

Unter den 21 größten „XXL“-Städten belegt München einen hervorragenden zweiten Rang auf dem Feld „Kreative Wirtschaft“. Dazu trägt laut Kommission die Innovationsstärke bei und die Position als einer der weltweit führenden Verlagsstandorte mit etwa 250 Niederlassungen. Auch das große Musikangebot Münchens mit einem Weltklasse-Philharmonieorchester, dem Opernfestival und dem vor allem für Jazz renommierten Plattenlabel ECM wird gewürdigt. Stuttgart belegt unter 34 verglichenen „XL“-Städten Platz eins bei „Kreativer Wirtschaft“ vor allem dank seiner vielen Urheberrechtsanmeldungen. Software- und Spieleentwicklung, Verlage und Werbeagenturen dominierten den kreativen Sektor, heißt es, aber auch die kulturelle Lebendigkeit und die Staatsoper werden hervorgehoben.

Karlsruhe kommt unter 36 „L“-Städten auf Rang zwei bei „Kreativer Wirtschaft“. Maßgeblich dazu beigetragen habe der „Karlsruhe Masterplan 2015“, der viele Projekte angestoßen habe wie etwa den Kreativpark „Alter Schlachthof“. Dort würden heute rund 1.600 Kreative arbeiten und es entstünden neue Jobchancen im Kultursektor.

Auch Berlin, Frankfurt, Nürnberg und Heidelberg belegen in ihren Größenklassen Top-Ten-Plätze bei „Kreativer Wirtschaft“. Weimar kommt in der Klasse der „S-M“-Städte auf Rang fünf bei „Kultureller Lebendigkeit“.