
Prof. Dr. Gisela Schäfer-Richter
Interview mit Prof. Dr. Gisela Schäfer-Richter, Prorektorin für Forschung, Entwicklung und Transfer an der Fachhochschule Dortmund und Vorsitzende des Vorstands der InnovationsAllianz der NRW-Hochschulen e.V. Ziel des bundesweit größten Hochschulbündnisses ist die Stärkung von Forschung und Transfer der beteiligten Hochschulen.
Welche Rolle spielt das Thema Existenzgründung an den Hochschulen in Nordrhein-Westfalen?
Prof. Schäfer-Richter: Forschungsbasierte Unternehmensgründungen sind für Hochschulen in NRW eine besonders effektive Form des Erkenntnis- und Technologietransfers. Sie bieten die Möglichkeit, Ergebnisse aus der Forschungstätigkeit der Hochschulen direkt in wirtschaftlich interessante Produkte oder Dienstleistungen umzusetzen, Wachstum und Dynamik anzuregen und zugleich hochwertige Arbeitsplätze zu schaffen.
Die Hochschulen in NRW fördern daher das Gründungsgeschehen seit Jahren mit großem Engagement und zum Teil beachtlichen Ergebnissen: An den staatlichen Hochschulen des Landes wurden im Zeitraum 2006 bis 2008 mehr als 200 Unternehmen von Hochschulangehörigen mit zum Teil maßgeblicher Unterstützung der Hochschulen gegründet. Besonders positiv verläuft die Entwicklung an denjenigen Hochschulen, die in den vergangenen Jahren leistungsfähige Infrastrukturen für die Unterstützung von Gründungsaktivitäten aufgebaut haben.
Die starke Beteiligung der NRW-Hochschulen an Wettbewerben und Initiativen zur Verstärkung des Gründungsgeschehens spiegelt das klar wider. So erhalten die RWTH Aachen, die Hochschule Bochum, die Technische Universität Dortmund und Fachhochschule Dortmund, die Fachhochschule Bielefeld genauso wie die Fachhochschule Münster und Hochschule Ostwestfalen-Lippe Mittel aus der EXIST-III-Förderung. Hinzu kommen die Universität Duisburg-Essen, die Folkwang Hochschule Essen sowie die Universität Köln, die Fachhochschule Köln und die Deutsche Sporthochschule Köln und nicht zuletzt die Universitäten Bielefeld, Dortmund, Münster, Paderborn sowie die Universität Siegen und die Bergische Universität Wuppertal.
EXIST und weitere Förderinitiativen haben sehr erfolgreich dazu beigetragen, Strukturen aufzubauen, um die Zahl der Existenzgründungen an Hochschulen zu erhöhen. Beispiele für Vorhaben, die nach einer Einstiegsförderung aus öffentlichen Mitteln mittlerweile von den Akteuren selbst getragen werden, sind das EXIST-II-Netzwerk "Gründungen aus der Wissenschaft in Dortmund und Region" G-DUR, das seit 2002 mit Mitteln der G-DUR-Netzwerkpartner finanziert wird, u.a. mit Planstellen für die Gründungslotsen der Dortmunder Hochschulen oder die run Initiative zur regionalen Unternehmensgründung der Hochschule Niederrhein, die nach Förderung aus EU-Mitteln mittlerweile vollständig durch die Hochschule und Sponsoren getragen wird.
Trotz der vielen guten Einzelerfolge ist die Verwertung von akademischen Forschungsergebnissen insgesamt aber immer noch nicht befriedigend. Insbesondere im Bereich der Hightech-Gründungen gibt es bundesweit eine Stagnation, zum Teil sind sogar Abwärtstrends zu verzeichnen. Im internationalen Vergleich liegt Deutschland bzgl. der Gründungsquote laut Global Entrepreneurship Monitor 2007 nur auf Platz 27. Als Gründe hierfür werden u.a. Schwächen bei den Finanzierungsmöglichkeiten, in den Unterstützungsstrukturen sowie eine fehlende „Gründungskultur“ in der Gesellschaft ausgemacht.
Im Kreis der Hochschulleitungen und der im operativen Transfergeschehen tätigen Hochschulmitarbeiter gewinnt das Thema „Existenzgründung aus Hochschulen allerdings zunehmend an Bedeutung. Auch in Arbeitskreisen der InnovationsAllianz wird ein intensiver Austausch über die Erfahrungen mit verschiedenen Ansätzen zur Förderung des Gründungsgeschehens geführt. Die Ergebnisse werden gegenwärtig in einem Positionspapier zum Thema „Gründungen aus NRW-Hochschulen“ zusammengefasst.
Insgesamt haben Existenzgründungen aber in den letzten Jahren nicht nur deshalb an Bedeutung gewonnen, weil sie eine gute Möglichkeit bieten, Forschungsergebnisse wirtschaftlich zu verwerten: vielmehr können Hochschulen, Institute und Know-how-Träger gemeinsam mit ihren Ausgründungen FuE-Projekte initiieren oder sich an den neuen Unternehmen in Form von Gesellschaftsanteilen beteiligen. Dabei dienen Beteiligungen übrigens nicht nur dazu, Spitzentechnologien zu verwerten. Sie tragen auch dazu bei, akademische Forschungsakteure mit der Wirtschaft zu vernetzen.
Womit wir beim eigentlichen Thema wären: Welche Rolle spielen Hochschulbeteiligungen an StartUps?
Prof. Dr. Schäfer-Richter: Beispiele insbesondere aus den USA, aber auch aus Großbritannien belegen, dass Beteiligungen von Hochschulen oder ihr nahestehenden Einrichtungen an Start-Ups eine gute Möglichkeit zur Verstärkung des Gründungsgeschehens sind. Good-practice-Erfahrungen ausländischer Universitäten zeigen, dass Beteiligungen zu mehr Verwertung, Transfer und Wirtschaftswachstum beitragen können, und dass ein Beteiligungsmanagement im Hochschulkontext möglich ist.
In Deutschland sind die entscheidenden Weichen dazu erst in den letzten Jahren gestellt worden. Mit dem Inkrafttreten des neuen Arbeitnehmererfindungsgesetzes und dem Wegfall des Hochschullehrer-Privilegs im Februar 2002 erhielten die deutschen Hochschulen das Recht, Erfindungen ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Patent anzumelden. Seither können sie das vorhandene Innovationspotenzial gezielt ausschöpfen, ihr forschungspolitisches Profil schärfen und zu einer an marktüblichen Konditionen orientierten Verwertung gelangen. Dieses Recht ist zugleich Verpflichtung. Die Hochschulen müssen durch geeignete Patent- und Verwertungsstrategien sicherstellen, dass sie ihre Schutzrechte bestmöglich verwerten können.
Dabei werden die NRW-Hochschulen insbesondere durch die Patentverwertungsagentur PROvendis GmbH unterstützt. Das aus einer Initiative des NRW-Innovationsministeriums hervorgegangene Unternehmen bewertet Erfindungen und berät Hochschulen bei der Anmeldung von Patenten. Diese Unterstützung ist für die NRW-Hochschulen so wichtig, dass 23 Universitäten und Fachhochschulen die PROvendis GmbH im September 2008 übernommen haben.
Ein im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, BMBF, von der TU Dortmund in Kooperation mit einer namhaften Kanzlei erstelltes Gutachten "Existenzgründungen mit Hochschul-Patenten" ist übrigens bereits 2004 zu dem Ergebnis gekommen, dass die Verwertung von Arbeitnehmererfindungen durch Unternehmensgründungen langfristig für eine Hochschule finanziell attraktiver sein kann als eine Verwertung über Lizenzen oder den Verkauf der Erfindung. Allerdings hat erst das Hochschulfreiheitsgesetz Anfang 2007 den Hochschulen den entscheidenden Impuls gegeben, sich tatsächlich auch unternehmerisch zu engagieren – beispielsweise durch die Beteiligung an Ausgründungen. Der Handlungsspielraum schließt die aktive Nutzung von Hochschulpatenten für Existenzgründungen ein.
Gibt es Hochschulen in NRW, die bereits Beteiligungen an Ausgründungen planen?
Prof. Schäfer-Richter: Ja, ein Grund dafür ist, dass es mittlerweile auch mehr und bessere Patente für erfolgversprechende Ausgründungen gibt. Dies ist nicht zuletzt ein Ergebnis der erfolgreichen Patentarbeit der Hochschulen und PROvendis. Eine Reihe von NRW Hochschulen setzt sich heute eingehend mit den Möglichkeiten eines aktiven Beteiligungsmanagements auseinander. Zum Beispiel gab es eine Reihe von Workshops der Universitäten, die an der Patentoffensive Westfalen-Ruhr, POWeR, teilnehmen, um die Beteiligungsmöglichkeiten an Ausgründungen intensiv zu diskutieren. Und es gibt inzwischen erste Hochschulen, in denen die aktive Beteiligung an technologieorientierten Spin-Offs erfolgt oder vorbereitet wird.
Besonders weit ist hier die Universität Paderborn. Zur Zeit werden dort Beteiligungen an zwei Vorhaben vorbereitet: Das ist zum die Rail-Cab GmbH. Sie wird voraussichtlich Patente verwerten, die die Universität Paderborn im Rahmen der Forschungsinitiative Neue Bahntechnik Paderborn, NBP, hält. NBP verfolgt das Ziel, ein innovatives Verkehrssystem zu entwerfen. Wissenschaftler und Studierende aus sieben Lehrstühlen der Bereiche Maschinenbau und Elektrotechnik, Wirtschaftswissenschaften und Informatik erforschen dazu fächerübergreifend das Bahnsystem der Zukunft. Das Konzept sieht so aus, dass viele kleine, autonom fahrende Fahrzeuge, sogenannte RailCabs, sowohl nach Fahrplan als auch nach Bedarf Personen und Güter im Nah- und Fernverkehr ohne Zwischenstopp zu ihrem Ziel transportieren können. Die Übertragung der Patente auf die Ausgründung, die übrigens im Kern durch NBP-Forschende getragen wird, trägt dazu bei, dass die GmbH eine erwerbswirtschaftlich solide Basis erhält. Die Universität profitiert im Gegenzug durch eine Beteiligung am Gewinn des Unternehmens - ein für beide Seiten lohnendes Geschäft.
Das zweite Beispiel findet auf internationalem Parkett statt. Hier wird derzeit eine Verwertungs-GmbH mit einem physikalischen Patentportfolio, Schwerpunkt Photovoltaik, gegründet. Zu ihren Aufgaben gehört die Vermarktung von Forschungsergebnissen, indem sie beispielsweise Patente an geeignete Unternehmen überträgt oder Lizenzverträge abschließt. Die Gründer kommen aus dem Department Physik, aus der Forschungsgruppe von Professor Siegmund Greulich-Weber. Partner ist eine namentlich noch geschützte britische Verwertungsgesellschaft mit Sitz in London. Das neue Unternehmen erhält mit der Übertragung der Patente uneingeschränkten Zugang zur technologischen Basis, die Universität erhält im Gegenzug Gesellschaftsanteile in Höhe der bewerteten Patente. Hier muss allerdings noch der Hochschulrat zustimmen.
Eine andere Option, nämlich die Beteiligung an hochschulnahen Transferagenturen zur Unterstützung des Hochschultransfers, ist inzwischen an mehreren NRW-Hochschulen realisiert worden. Wie in Münster haben sich nun auch in Köln, Dortmund und Düsseldorf die Fachhochschulen an hochschulnahen Transfer-Gesellschaften beteiligt. Die Fachhochschulen sehen darin eine gute Möglichkeit, noch näher am Markt zu agieren und mit Unternehmen „auf Augenhöhe“ und noch professioneller in Forschung und Entwicklung zu kooperieren als bisher.
Neben den Fachhochschulen bieten dazu auch die Universitäten interessante Ansätze: zum Beispiel die 2002 gegründete und nach Bezug eines neuen Laborgebäudes nun sehr aktive Bonner Life & Brain GmbH. In direkter Nachbarschaft zum Neurozentrum der Medizinischen Fakultät und des Universitätsklinikums vernetzt sie universitäre medizinische Forschung, marktorientierte Weiterentwicklung und Verwertung sowie künftige Ausgründungen und Firmenansiedlungen unter einem Dach. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können dort ihre Entwicklungen von der akademischen Forschung bis hin zu einer möglichen Ausgründung weiterverfolgen.
Ein weiteres Beispiel kommt aus Siegen. Hier hat sich die Universität an der im Juni 2009 gegründeten TIME – Technologie-Institut für Metall & Engineering GmbH in Wissen beteiligt. Das Unternehmen soll für die Industrie auf dem Gebiet Metall und Engineering wissenschaftliche Fragestellungen ermitteln, Ergebnisse recherchieren und Forschungsvorhaben initiieren. Auf Grund seines Standorts im Landkreis Altenkirchen wird TIME im Rahmen der Clusterpolitik des Landes Rheinland-Pfalz finanziell mit ca. 3,4 Millionen Euro gefördert. Die Universität Siegen hat sich am Stammkapital mit 5 Prozent beteiligt und ist in allen Gremien bzw. Organen der GmbH qualifiziert vertreten. TIME ist damit ein Paradebeispiel einer über Landesgrenzen hinweg gut funktionierenden Innovationskooperation.
Haben sich bestimmte Strategien bewährt, um Beteiligungen von Hochschulen an Ausgründungen erfolgreich umzusetzen?
Prof. Dr. Schäfer-Richter: Beteiligungen und das dafür notwendige Management sind insgesamt Neuland für die deutschen Hochschulen. In den Universitäten und Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen sieht es da nicht anders aus. Doch gibt es inzwischen erste Hochschulen, in denen die Ansätze eines Beteiligungsmanagements intensiv vorangetrieben werden.
Für eine Bewertung der eingeschlagenen Wege und Strategien ist es noch zu früh. In der InnovationsAllianz erfolgt gegenwärtig ein lebhafter Austausch über die komplexen Herausforderungen bei der Ausgestaltung und Einführung eines Beteiligungsmanagements sowie über dessen Hemmnisse und Chancen. Dabei werden Good practice Beispiele aus dem Inland, wie zum Beispiel an der Technischen Universität Berlin, Universität Bremen, Universität Göttingen und der Medizinischen Hochschule Hannover sowie aus dem Ausland und darüber hinaus Ergebnisse einschlägiger Untersuchungen berücksichtigt.
Fragen, die in diesem Kontext diskutiert werden, beziehen sich zum Beispiel auf Modelle und Erfahrungen, die es in der Zusammenarbeit von Hochschulen, Patentverwertungsagenturen, Lizenzpartnern und Kapitalgebern gibt und auf Prozesse, die für die Entscheidung und Realisation von Beteiligungen relevant sind. Oder auch auf vertrauensbildende Maßnahmen der Hochschulverwaltung gegenüber den Wissenschaftlern. Außerdem geht es darum festzustellen, wie Hochschulen an Gründungsvorhaben in punkto einer Beteiligung herantreten, welche Anreize derzeit für hochschulinterne Gründer oder Externe bestehen, eine Beteiligungen durch Hochschulen zuzulassen und inwiefern Hochschulen über Projekte und Netzwerke ihre Gründungen auch mit finanziellen Beteiligungen unterstützen.
Bei der Beantwortung dieser und vieler weiterer Fragen versprechen sich die NRW-Hochschulen auch Erkenntnisse aus der zur Zeit laufenden Untersuchung „Beteiligungen von Hochschulen an Ausgründungen - Möglichkeiten, Anforderungen und Vorgehensweisen“, die durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, BMWi, in Auftrag gegeben wurde.
Aber auch ohne Beteiligung an ihren Ausgründungen engagieren sich die Hochschulen bei der Vorbereitung und Umsetzung von Gründungsvorhaben. Kernpunkte sind die qualifizierte Beratung durch Mitarbeiter in den Hochschulen bzw. durch Partner in den regionalen Gründungsnetzwerken, der vereinfachte Zugang zu benötigter Infrastruktur, aber auch die Unterstützung von gründungswilligen Hochschulangehörigen bei der Akquisition von Finanzierungspartnern. Insbesondere bei dem letzten Punkt werfen die Hochschulen ihre Kontakte und ihr Gewicht in die Waagschale.
Die Liste der Erfolgsgeschichten ist lang. Allein in den letzten Jahren gab es eine ganze Reihe von Gründungen aus NRW-Hochschulen, die die Chancen für technologieorientierte Gründungen aus Hochschulen sehr gut aufzeigen und die inzwischen bereits eine größere Zahl von Mitarbeitern beschäftigen. [Anm. Red.: siehe Download am Ende des Interviews].
Welche Vorteile haben Beteiligungen aus Sicht der Hochschulen und aus Sicht der Unternehmen?
Prof. Schäfer-Richter: Die Vorteile für ein Engagement aus Sicht einer Hochschule liegen klar auf der Hand: Zum einem sichert sich eine unternehmerisch „denkende“ Hochschule den direkten Zugang zu strategisch wichtigen Märkten und Forschungsfeldern. Zum anderen hat sie die Möglichkeit, die Ausrichtung des Unternehmens mitzugestalten. Aus Sicht der Unternehmen ist die Beteiligung der Hochschule aus finanziellen Gründen interessant. Sie verhilft den ausgegründeten Unternehmen zu mehr Liquidität in der Startphase. Darüber hinaus ist der Zugang zu weiteren Investoren mit einem potenten Gesellschafter an der Seite wesentlich leichter. Außerdem können die Unternehmen unter Umständen auf die Infrastruktur der Hochschule zugreifen bzw. leichter mit der Hochschule kooperieren. Durch die Nähe zur Hochschule können gegebenenfalls weitere interessante Technologien in das Portfolio der Ausgründung überführt werden. Darüber hinaus können forschungsintensive, insbesondere technologieorientierte Unternehmen ihr Image steigern, wenn sie mit dem Logo der Hochschule und dem Hinweis, dass die Hochschule Gesellschafter des Unternehmens ist, werben.
Kontakt:
Prof. Dr. Gisela Schäfer-Richter
InnovationsAllianz der NRW-Hochschulen e.V.
Vorsitzende des Vorstands
Riemenschneiderstr. 11
53175 Bonn
Telefon: 0231-9112101,
0-700-46666791 (Service-Büro)
schaefer-richter@fh-dortmund.de
www.innovationsallianz.nrw.de (www)
InnovationsAllianz der NRW-Hochschulen:
Die InnovationsAllianz der NRW-Hochschulen wurde im Januar 2007 ins Leben gerufen. 25 Universitäten und Fachhochschulen tragen die Initiative, um ihren Innovationstransfer auszubauen, sich mehr für Kooperationen zu öffnen und um sich noch stärker zu vernetzen. Die Hochschulen in NRW möchten damit ihren Beitrag dazu leisten, dass Nordrhein-Westfalens bis 2015 führendes Innovationsland wird.
Das bundesweit größte Hochschulbündnis in Sachen Innovation vermittelt und fördert Interaktionen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft und unterstützt dabei bestmöglich regionale Entwicklungen. Die InnovationsAllianz bietet Unternehmen eine Plattform, bei der Kompetenzen aus den Mitgliedshochschulen gebündelt werden und Know-how aus der Forschung effektiv und zielgerichtet in den eigenen Betrieb getragen werden kann.
Die InnovationsAllianz bringt Kompetenzen aus starken Universitäten und Fachhochschulen zusammen und macht sie für Partner leicht recherchierbar und nutzbar. Die in NRW vorhandenen, breit angelegten wissenschaftlichen Kompetenzen bilden dafür eine sehr gute Ausgangsbasis. Ein weiterer Fokus liegt auf der Entwicklung und Durchsetzung gemeinsamer Qualitätsstandards - Ziel ist ein Gütesiegel für Forschungskooperationen mit überregionaler Bedeutung.


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