EXIST-Gründungskultur

Scientrepreneur

  • Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
  • Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg


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„Das Labor ist nur eine unserer bisherigen Geschäftsideen“, sagt Christoph Heynen. Er ist Gründerberater an der Kontaktstelle wtt der Universität Erlangen-Nürnberg. „Wir fangen mit EXIST III ja nicht bei null an. Unsere Beratungsstelle beispielsweise, haben wir 2002 im Rahmen von HOCHSPRUNG, einem bayerischen Förderprogramm, eingerichtet. Von hier aus steuern wir Projekte wie etwa den 5-Euro-Business-Gründerwettbewerb, der in Erlangen zu 35 Spin-offs geführt hat.“ Webfehler all dieser Angebote für gründungsinteressierte Studierende sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, ergänzt Sybille Barth, Leiterin der Kontaktstelle für Wissens- und Technologietransfer, sei allerdings: Die Teilnahme ist freiwillig. „Es reicht nicht aus, dass wir nur darauf warten, dass sich jemand für das Thema ‚Gründung’ erwärmt. Wir wollen jetzt auf potenzielle Gründerinnen und Gründer zugehen.“

Encouraging

Dafür soll das Teilprojekt „Encouraging“ unter den Studierenden sowohl der Friedrich-Alexander-Universität als auch der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule einen Innovations- und Gründergeist entfachen: durch Lehrangebote zum Thema Gründung und Innovation. Außerdem will man bislang unentdeckte Geschäftsideen aufspüren: zum einen durch einen Ideenwettbewerb, zum anderen durch ein gezieltes Ideen- und Technologie-Scouting. „Zu diesem Zweck“, erklärt Christoph Heynen, „werden wir gemeinsam mit den Fachbereichen ermitteln, ob es Ideen gibt, die sich für eine Verwertung durch eine Unternehmensgründung eignen, und zwar schwerpunktmäßig in den natur- und ingenieurwissenschaftlichen Fakultäten der Universität und den Ingenieurwissenschaften sowie dem Bereich Gestaltung der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule.“

Adäquate Betreuung: Fostering

Dazu, dass Gründungsprojekte erfolgreich verlaufen, soll das zweite Teilprojekt „Fostering“ beitragen. „Hier werden wir unsere Gründungsberatung zu einer Case-Management-Gründungsbetreuung ausbauen“, erläutert Sybille Barth. Damit ist gemeint: eine Spezialisierung auf Branchen und Technologiefelder, um Gründungsvorhaben so effektiv wie möglich anleiten und begleiten zu können. Die dafür notwendigen Fachleute rekrutieren die Scientrepreneure aus dem vorhandenen Beratungsnetzwerk, zu dem das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen, das Netzwerk Nordbayern, die IHK Nürnberg für Mittelfranken, das Innovations- und Gründerzentrum Nürnberg-Fürth-Erlangen (IGZ), das Innovationszentrum Medizintechnik und Pharma Erlangen (IZMP) sowie die regionalen Sparkassen gehören. Schließlich werden Gründerinnen und Gründern Räume und Ressourcen als Inkubator zur Verfügung stehen. Christoph Heynen: „Wir werden nicht nur für die notwenige Infrastruktur sorgen, sondern uns auch um eine Anschubfinanzierung zum Beispiel durch das EXIST-Gründerstipendium kümmern.“ Kümmern will man sich zudem darum, wie Rechte bei Ausgründungen künftig auf junge Unternehmen übertragen werden können; möglicherweise durch eine Beteiligung der Uni, wie auch beim virtuellen Labor.

Kontakt

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Leiterin Kontaktstelle wtt (Ref. VI/4)
Geschäftsführung CWW
Dipl.-Ing. oec. Sybille Barth
Tel.: 09131 8525-871
Fax: 09131 8525-869
sybille.barth@zuv.uni-erlangen.de (email)
www.wtt.uni-erlangen.de (www)
www.scientrepreneur.de (www)