EXIST-Gründungskultur

"Strukturaufbau zur Nachhaltigkeit der Gründungsförderung an der Freien Universität Berlin und Charité – Universitätsmedizin Berlin"

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  • Charité – Universitätsmedizin Berlin

Logo der Universität und der Charité Berlin

Wie Gründungsförderung funktioniert, weiß man an der Freien Universität Berlin. Künftig wollen die EXIST-III-Akteure vor allem von externen Förder- und Universitätsmitteln unabhängig werden: durch ein internationales Partnernetzwerk.

Networking von Wissenschaft und Wirtschaft ist an der Freien Universität Berlin alltägliche Übung: durch Kooperationen mit der Industrie, Auftragsforschung, Erfindungen und Patente sowie gemeinsame Gesellschaften von Universität und Unternehmen. Aus dem Umfeld der Freien Universität Berlin sind nicht von ungefähr in den letzten zwei Jahren ca. 60 Gründungsprojekte hervorgegangen. Diesen innovativen Unternehmergeist an der Freien Universität Berlin zu vertiefen, ist seit 2006 Aufgabe von „profund“, einer universitätsweiten Servicezentrale, die als erste Ansprechpartnerin für Gründungsinteressierte zur Verfügung steht.

Finanziell unabhängig
Die Qualität der Gründungsförderung soll nun weiter verbessert werden und sich dabei an internationalen Benchmarks orientieren. Dabei baut profund auf Maßnahmen auf, die in den vergangenen Jahren bereits erfolgreich waren. Dazu gehören die Erstberatung, das Finanz- und Technologie-Scouting und die Gründerqualifizierung. „Natürlich wollen wir durch unser EXIST-III-Projekt noch mehr Gründungen auf den Weg bringen“, sagt Steffen Terberl, Koordinator von profund. „Unser Hauptziel ist allerdings zunächst die nachhaltige finanzielle Unabhängigkeit von externen Förder- und Universitätsmitteln. Die wollen wir durch den Aufbau eines schlag-und finanzkräftigen Partnernetzwerkes erreichen.“ Dazu zählt derzeit beispielsweise der Business Angels Club Berlin-Brandenburg e.V., der sich bei der Suche nach Geldgebern für Gründungsvorhaben engagiert.

Ein ganz besonderer Partner ist die Charité –Universitätsmedizin Berlin. Dr. Anette Schröder leitet deren Technologietransferstelle: „Diese Kooperation ist für beide Partner wichtig: Die Charité übernimmt vor allem das Technologie-Scouting: Wo liegt Gründungspotenzial? Und die profund-Fachleute der Uni kennen sich bestens damit aus, Gründungsvorhaben dann auf den Weg zu bringen.“

Anspruchsvolles Netzwerk
Bei der Suche nach weiteren Netzwerkpartnern sind den profund-Verantwortlichen vor allem zwei Kriterien wichtig: die fachliche Exzellenz (anstatt mit internem Halbwissen zu operieren) und die internationale Herkunft (orientiert an der Idee der International Network University). Dieses Vorgehen diene nicht nur der Qualität der Arbeit, sondern auch der Motivation der Zielgruppe von alles in allem über 42.000 Studierenden, wissenschaftlichen Mitarbeitern und Professoren, so Steffen Terberl: „Abgesehen davon ist es ein strategischer Ansatz, mit dem die Freie Universität Berlin immerhin die dritte Förderlinie im Exzellenzwettbewerb gewonnen hat.“

Kontakt:

profund – Die Gründungsförderung
der Freien Universität Berlin
Steffen Terberl
Kaiserswerther Straße 16–18
14195 Berlin
Tel.: 030 838-73609
Fax: 030 838-73604
E-Mail: steffen.terberl@fu-berlin.de
Internet: www.profund.fu-berlin.de (www)