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Viele Absolventen ziehen einen Job in der Industrie einer Unternehmensgründung vor. Dennoch bleibt es wichtig, die Selbständigkeit in der Unternehmensgründung als einen Motor der wirtschaftlichen Entwicklung zu fördern. Im Rahmen von EXIST III vermittelt die TUD die Selbständigkeit als attraktive Alternative zur Festanstellung.

"Die TUD kommt mit der Förderung von Unternehmensgründungen nicht nur ihrem gesetzlichen Auftrag zur Förderung des Technologietransfers nach", betont Professor Johannes Buchmann, Vizepräsident für Forschung und Interimspräsident der Universität. "Sie sieht sich auch in der Verantwortung, Ergebnisse öffentlich geförderter Forschung und Entwicklung allgemein nutzbar zu machen und unseren Absolventen die bestmöglichen beruflichen Perspektiven zu eröffnen."

Eine Verantwortung, der die TUD gemeinsam mit der INI-GraphicsNet-Stiftung im Rahmen des Projekts UniTechSpin gerecht werden will. Die ebenfalls in Darmstadt ansässige INI-GraphicsNet-Stiftung steht einem weltweit agierenden Forschungs- und Technologienetzwerk der Computergrafik vor und hat bisher international ca. 25 technologiebasierte Ausgründungen ins Leben gerufen. Diese Erfahrung wollen sich die Darmstädter zunutze machen.

Gründerflirts

"Vierteljährliche Gesprächsrunden zu einem Schwerpunktthema, so genannte 'Grün-derflirts', sollen Interessierte der Idee, ein Unternehmen zu gründen, ein Stück näher bringen. Dazu eingeladen sind", ergänzt Professor Horst Geschka, Inhaber der Dr. Otto Röhm-Stiftungsprofessur für Unternehmensgründungen an der TU Darmstadt und Mitarbeiter des EXIST III-Projektes, "Studierende, wissenschaftliche Mitarbeiter und Professoren der drei Fachbereiche Informatik, Maschinenbau und Elektro- und Informationstechnik sowie potenzielle Unternehmer und Investoren." Allen, die hier Feuer fangen, stehen für weitere Information und Unterstützung die zentrale Gründungsberatung sowie die Mitarbeiter der Stiftungsprofessur der TU Darmstadt zur Verfügung.

Gründungspromotoren

Für jeden der drei Fachbereiche benennen die Projektpartner zudem so genannte "Gründungspromotoren" aus der Professorenschaft. Sie sollen Gründungsinteressierten als Ansprechpartner zur Verfügung stehen, Gründungsaktivitäten koordinieren, Geschäftsideen bewerten und Kontakte zu weiterführenden Gründungsexperten herstellen.

Kreativworkshops und Ideenwettbewerbe

Sie sollen Gründungsinteressierten schließlich die Augen dafür öffnen, wofür sich ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse nutzen lassen. Ideenwettbewerbe helfen den Kreativen dabei auf die Sprünge, "Scanning-Gespräche" decken potenzielle Geschäftsideen zu einem möglichst frühen Zeitpunkt der technischen Entwicklung auf.

Gründungsberatung

Wer eine Geschäftsidee geboren hat, kann diese zunächst als grobes Geschäftsmodell beschreiben. Hilfestellung bietet hierbei die zentrale Gründungsberatung der TUD. Sie unterstützt – gemeinsam mit der Stiftungsprofessur – auch dabei, erfolgversprechende Ideen zu einem Businessplan fortzuentwickeln. Sie werden dann der Expertise von Mitgliedern aus dem Partnernetzwerk der INI-GraphicsNet Stiftung zugeführt. Diese prüfen die Planungen und betreuen die Gründungswilligen auf ihrem weiteren Weg.

Kontakt:

Technische Universität Darmstadt
Dr. Annette Miller-Suermann
Dezernat Forschung
Karolinenplatz 5
64289 Darmstadt
Tel.: 06151 16-2591
Fax: 06151 16-2478
miller.an@pvw.tu-darmstadt.de (email)
www.tu-darmstadt.de (www)