Fit for Business

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"Unsere Studierenden aller Fachbereiche erlernen während ihres gesamten Studiums wichtige Schlüsselkompetenzen", erläutert Norbert Dohms von ‚Fit for Business’. "Dabei unterstützt sie fachbereichsübergreifend unser Institut für zukunftsorientierte Kompetenzentwicklung. Es veranstaltet beispielsweise Trainings zur Entwicklung von unternehmerischem Denken und Handeln. Da geht es auch um das Thema ‚Existenzgründung’. Außerdem hilft ein Gründerlabor dabei, technische Ideen zu entwickeln und auf ihre Realisierungschancen zu überprüfen. Auf all dem kann "Fit for Business" aufsetzen. "Wir übertragen die Erkenntnisse aus der Laborphase in ein konkretes professionelles Umfeld."

Juniorfirmen gründen

So können Studierende so genannte Juniorfirmen gründen, selbstverantwortet, aber unter dem Dach einer Trägergesellschaft. Außerdem können sie Managementpraktika absolvieren, bei denen sie Unternehmensleiterinnen und –leiter für zwei bis drei Wochen begleiten und ihnen über die Schulter schauen.

Studentischen Teams, die sich entschließen, eine Juniorfirma zu gründen, hilft "Fit for Business" auf die Sprünge: Ein festangestellter Mitarbeiter begleitet sie fachlich von der Auftragsakquise bis zur Projektabwicklung. Außerdem bietet ihnen die Trägergesellschaft rechtlichen Schutz. Hierzu gründet die Hochschule eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung, in der die Juniorfirmen angesiedelt werden.

Ideen aus dem Gründerlabor

Geschäftsideen für die Studentinnen oder Studenten der Fachbereiche Architektur, Bauingenieurwesen und Vermessung/Geoinformatik sowie Elektrotechnik/Informatik oder Mechatronik/Maschinenbau sollen dabei u.a. im genannten Gründerlabor entwickelt werden.
Besser noch: Projekte könnten auch vom begleitenden Mentor akquiriert sein. Schon heute vergeben Unternehmen in der Region Aufträge an die Hochschule: beispielsweise Konstruktions- und Entwicklungsaufträge, die u.a. von Studierenden erledigt werden. Norbert Dohms: "In ihren Juniorfirmen sind die Studentinnen oder Studenten allerdings allein verantwortlich. Sie müssen dann selbst organisiert, wenn auch mit fachlicher Begleitung, dafür sorgen, dass die Aufträge abgewickelt werden. Das hat schon einen professionellen Charakter und einen konkreten Übungswert."

Dabei darf die Übung über das Studium hinaus zum Beruf werden, muss aber nicht. "Wenn nicht, so verstehe ich das Ganze als Erfahrungsgewinn". Der mache die Studierenden fit für die Praxis, egal, ob sie sich später selbständig machten oder als Angestellte in einem Unternehmen blieben. "Wenn doch", ergänzt Norbert Dohms, "dann muss sich die Juniorfirma natürlich von der Trägergesellschaft abkoppeln und auf eigenen Beinen stehen. Es ist nicht so, dass wir einen dauernden Schutzraum für diese Firmen aufbauen wollen. Wir wollen zwar ein experimentelles, aber doch ein wirtschaftsnahes Umfeld schaffen."

Kontakt

Norbert Dohms
Hochschule Bochum
KIT Kommunikation, Innovation, Transfer
Lennershofstraße 140
44801 Bochum
Tel.: 0234 3210-701
norbert.dohms@hs-bochum.de (email)
www.hs-bochum.de (www)