Vier Hochschulen, zwei Fraunhofer-Institute, acht Technologiezentren: Der Technologiestandort Südwestsachsen hat viel zu bieten. Nur: Es fehlen (noch) mehr erstklassige Spin-offs aus den naturwissenschaftlichen und technischen Hochschul-Fachbereichen.
Neben gemeinsamen Sensibilisierungsmaßnahmen unter dem Label „Gründungsinitiative westfälischer Fachhochschulen“ wollen die Initiatoren an den Partnereinrichtungen Gründercoachings einrichten, die eine Erstberatung und Gründungsbegleitung vor Ort sicherstellen.
Das CIE auf dem Campus des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) soll als Leuchtturmprojekt den Gründergeist entscheidend voranbringen, um zu mehr erfolgreichen Gründungen in der Technologieregion Karlsruhe zu führen.
Durch die EXIST-III-Förderung bietet sich die Chance, durch die Erweiterung und Ergänzung des Angebotsspektrums des Inkubators quantitativ mehr und qualitativ bessere Gründungsprojekte zu initiieren und zu unterstützen.
Schwerpunkte sind der Aufbau von Inkubatoren „Meer und Klima“, „Regenerative Energien/Nachwachsende Rohstoffe“, „Life Science – Technologien“ und „Dienstleistungen zur Förderung von Ausgründungen in der Frühphase“.
Ziel ist es, die Überführung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Erfindungen in eine wirtschaftliche Verwertung zu beschleunigen und so zur langfristigen Entwicklung der Region beizutragen. Berücksichtigung finden dabei auch die geistes- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen.
Mehr Forschungsergebnisse schneller verwerten: Das hat sich die Leipziger Verwertungsinitiative für den Gesundheitsmarkt vorgenommen. Die Chancen dafür stehen gut.
Der innovative Unternehmergeist an der Freien Universität Berlin soll weiterhin verstärkt und die Unternehmensgründerinnen und Unternehmensgründer auf ihrem Weg in die Selbständigkeit unterstützt werden.
Ziel von SPIN-OFF ist es, eine nachhaltige Struktur und Gründerkultur an der Humboldt Universität zu etablieren und die Zahl der Gründungen zu erhöhen. Im Rahmen des Projektes sollen gezielt die Lücken und Schwächen im momentanen Angebot ausgeglichen werden.
Im Rahmen des EXIST-III Projekts soll zukünftig das Ideen-Screening als neues Modul etabliert werden. Interessante Studien-, Diplomarbeiten und Dissertationen sowie demnächst Bachelor- und Masterarbeiten werden umfassend auf kommerziell nutzbare Ansätze untersucht.
Das EXIST-Verbundprojekt will das Ausgründungspotenzial der Hochschulen und Forschungseinrichtungen in der Region Westpfalz nutzen.
Das unter der Federführung der Universität Koblenz-Landau durchgeführte Projekt zielt auf die Steigerung von technologieorientierter und wissensbasierter Existenzgründungen aus der Wissenschaft in der Großregion Koblenz-Mittelrhein ab.
Seit zehn Jahren schon werden (potenzielle) Gründerinnen und Gründer an der Universität und Fachhochschule in Osnabrück beraten. Vorausgesetzt, sie kommen von sich aus zur Beratungsstelle. Das soll sich ändern: Die Beratung kommt in Zukunft zu ihnen.
"Mehr Gründungskultur, vor allem aber mehr Innovationskultur": Getreu diesem Leitspruch will das EXIST-Projekt der Universität Duisburg-Essen (UDE) technologie- und wissensbasierte Existenzgründungen in der Region vorantreiben.
Für mittelhessische Studierende, Absolventen und wissenschaftliche Mitarbeiter soll die Option Existenzgründung ebenso wie eine angestellte Beschäftigung zu den grundlegenden zukünftigen Optionen zählen.