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Projektphase

Mit EXIST-Potentiale wird die akademische Gründungsförderung in Deutschland auf eine neue qualitative Stufe gehoben. Ziel der Förderlinie ist es, bisher nicht gehobene Potentiale durch die in die Breite getragenen Good-Practice Ergebnisse zu heben, exzellente Standorte zu internationalen Leuchttürmen der Gründungsförderung zu entwickeln und die regionale Verankerung und Profilbildung nachhaltig auszubauen.

Eröffnung EXIST-Potentiale Preisverleihung Eröffnung EXIST-Potentiale Preisverleihung
© Bildkraftwerk

Mit der Programmrichtlinie wird ein wichtiger Beitrag zur Verankerung von unternehmerischen Denken und Handeln in Hochschulen geleistet werden. Hochschulen und Universitäten können im Kontext von EXIST-Potentiale bestimmte Schwerpunkte ihrer Gründungsinitiativen aufbauen bzw. weiter entwickeln.

Auswahl der Projekte

Bis zum 30. August 2019 konnten Hochschulen im Rahmen einer sechsmonatigen Konzeptphase Anträge für Einzel- oder Verbundprojekte mit Bezug zu einem der Schwerpunkte - „Regional vernetzen“, „Potentiale heben“ und „International überzeugen“ - einreichen. Grundlage für die Beantragung eines Verbundprojektes sollte die in der Konzeptphase entwickelte Team- und Netzwerkkonstellation sein.

In einem ersten Schritt wurden die eingereichten Anträge durch das BMWi und den Projektträger Jülich einer ersten Vorbewertung und einer formalen Antragsprüfung unterzogen. Nachfolgend wurden die Anträge durch die jeweiligen Jurys der Schwerpunkte bewertet. Im Ergebnis wurde ein Ranking der Projekte pro Schwerpunkt erstellt und es wurden ausgewählte Projekte zu den jeweiligen Jurysitzungen eingeladen, wobei die Auswahl zur Präsentation keine Entscheidung darstellte. Den Jurys war es vorbehalten, einzelne Vorhaben zur Präsentation zu laden. Die Präsentationen zu den einzelnen Schwerpunkten fanden im November beim Projektträger Jülich in Berlin statt.

Der Förderung vorausgesetzt war ein positiver Ausgang der Antragsprüfung sowie ein positives Votum durch die Expertenjurys. Die eingegangenen Anträge wurden hinsichtlich fachlicher Qualität, Plausibilität und Nachvollziehbarkeit bewertet. Details können dem Leitfaden auf Seite 19 entnommen werden.

Nach der Begutachtung der Anträge durch drei Expertenjurys – je eine für den Förderschwerpunkt, wurden 101 Vorhaben ausgewählt. Die Verteilung der kleinen, mittleren und größeren Hochschulen auf die Schwerpunktsäulen "Potentiale heben, "Regional vernetzten" und "International überzeugen" ist in der Grafik abgebildet.

Auswertung nach größe der Hochschulen Auswertung nach größe der Hochschulen
© EXIST

Im Ergebnis verteilen sich die kleinen und mittleren Hochschulen überwiegend auf die Schwerpunktsäulen "Potentiale heben" und "Regional vernetzen. Der Schwerpunkt "International überzeugen" wird überwiegend von den größeren Hochschulen, mit mehr als 15.000 Studierenden besetzt. Aus dem Gesamtergebnis lässt sich deutlich ablesen, dass insbesondere mittlere und kleinere Hochschulen die Möglichkeit genutzt haben ihre Potentiale auszuschöpfen und sich auf regionaler Ebene vernetzten wollen. Die größeren Hochschulen haben sich im Gegensatz dazu stärker auf das Thema Internationalisierung fokussiert.

Die Ergebnisse des Wettbewerbs wurden am 3. Dezember in einem feierlichen Rahmen im Futurium in Berlin bekannt gegeben. In unserer Bildergalerie finden Sie Fotos von der Veranstaltung.

Futurium Lounge Futurium Lounge
© Bildkraftwerk

Die Bandbreite der ausgezeichneten Projekte und Hochschulen erstreckt sich über ganz Deutschland. Die geförderten Hochschulen und Universitäten finden Sie auf der Karte der Gründerhochschulen. Die 142 prämierten Hochschulen - sowohl staatliche, als auch private Hochschulen - werden für die nächsten vier Jahre mit etwa 150 Millionen Euro gefördert.

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