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Projektphase

Ziel der Maßnahme im Programm EXIST-Gründungskultur ist es, bisher nicht gehobene Potentiale durch die in die Breite getragenen Good-Practice Ergebnisse zu heben, exzellente Standorte zu internationalen Leuchttürmen der Gründungsförderung zu entwickeln und die regionale Verankerung und Profilbildung nachhaltig auszubauen. Damit soll ein Beitrag zur Verankerung von unternehmerischen Denken und Handeln in Hochschulen geleistet werden. Hochschulen und Universitäten können bestimmte Schwerpunkte ihrer Gründungsinitiativen aufbauen oder weiter entwickeln.

Holztreppe

Im Ergebnis einer dokumentierten Konzeptphase können teilnehmende Hochschulen Anträge für Einzel- oder Verbundprojekte mit Bezug zu einem der Schwerpunkte im Sinne der För­der­richt­li­nie EXIST-Po­ten­tia­le (PDF, 494 KB) beantragen. Grundlage für die Beantragung eines Verbundprojektes sollte die in der Konzeptphase entwickelte Team- und Netzwerkkonstellation sein. In der Projektphase setzen die Hochschulen/Verbünde die in der Konzeptphase erarbeiteten Entwicklungskonzepte um, und entwickeln die gesetzten Schwerpunkte und Zielsetzungen entsprechend ihres Arbeits- und Umsetzungsplans.

Hierzu zählen insbesondere die folgenden Maßnahmen (Siehe auch Leit­fa­den EXIST-Po­ten­tia­le (PDF, 3 MB)):

  • Hochschulinterne Selbstverpflichtung der Hochschulleitung sowie der am Konzept beteiligten Akteure
  • Entwicklung eines Konzeptes zur nachhaltigen finanziellen und organisatorischen Verankerung der entwickelten Konzepte und Netzwerke
  • Durchführung der konkreten Projekte und Einzelmaßnahmen
  • Erfassung und Bewertung der durchgeführten Maßnahmen sowie adressierten und gehobenen Potentiale in den jeweiligen Schwerpunkten
  • Aufbau und Etablierung darauf abgestimmter Anreizsysteme, administrativer Strukturen, Prozesse und Regelwerke

Bei der effizienten und wirtschaftlichen Umsetzung sind die bestehenden gründungsunterstützenden Angebote regional wie überregional zu nutzen und Synergien zu schaffen. Kooperationen können über Unteraufträge realisiert werden. Die Entwicklung und der Aufbau von parallelen Strukturen und Konzepten in den Förderschwerpunkten sind nicht förderfähig.

Antragstellung

  • Anträge können mit und ohne Teilnahme an der Konzeptphase gestellt werden
  • Im Grundsatz bis zu 2 Mio. Euro pro Projekt
  • Verbundprojekte mit dem Schwerpunkt "International überzeugen":

    • Bis zu 5 Mio. Euro pro Verbund, aber bis zu 1,5 Mio. Euro pro Hochschule
  • Verbundprojekte mit dem Schwerpunkt "Regional vernetzen":

    • Bis zu 5 Mio. Euro pro Verbund, aber bis zu 1 Mio. Euro pro Hochschule
  • Anteilsfinanzierung bis zu 90%
  • Maximale Laufzeit beträgt vier Jahre

Weitere Hinweise können den FAQ entnommen werden.

Lupe liegt auf Büchern in einer Bibliothek

Einzureichende Unterlagen

  • Konzeptpapier Einzelantrag

    • max. 30 A4 Seiten, Zeilenabstand 1,5 Zeilen, Schriftart Arial, Schriftgrad 11
    • Anhänge bitte maßvoll nutzen
  • Konzeptpapier Verbund

    • Verbundkoordinator: Gesamtstrategie des Verbundes sowie die Partner und Schnittstellen (max. 20 Seiten A4 Seiten, Zeilenabstand 1,5 Zeilen, Schriftart Arial, Schriftgrad 11) sowie Teilprojektbeschreibung für das eigene Teilprojekt.
    • Verbundpartner: Teilprojektbeschreibung, mit detaillierter Arbeits- und Finanzplanung (max. 10 Seiten A4 Seiten, Zeilenabstand 1,5 Zeilen, Schriftart Arial, Schriftgrad 11)
    • Anhänge bitte maßvoll nutzen
  • Weitere Unterlagen

    • verbindliches Pitchdeck (max. 6 Folien) zur Vorstellung des Projektes
    • Projekt Kennzahlen – KPI (max. 1 A4 Seite)
    • Beleg Eigenanteil (siehe Ei­gen­an­teil­s­er­klä­rung (doc, 34 KB))
    • Erklärung zur Kenntnisnahme der subventionserheblichen Tatsachen (siehe Erklärung)
    • Erklärung/Verpflichtung der Hochschulleitung zur gründungsbezogenen Transferstrategie
  • Antrag über easy-Online

Bei Verbundprojekten sind die Förderanträge in Abstimmung mit dem vorgesehenen Verbundkoordinator vorzulegen. Die Partner eines Verbundprojekts regeln ihre Zusammenarbeit in einer schriftlichen Kooperationsvereinbarung. Vor der Förderentscheidung über ein Verbundprojekt muss eine grundsätzliche Übereinkunft über bestimmte vom BMWi vorgegebene Kriterien nachgewiesen werden. Einzelheiten sind dem „Merkblatt für Antragsteller/Zuwendungsempfänger zur Zusammenarbeit der Partner von Verbundprojekten“, das von Antragstellern und Zuwendungsempfängern zu beachten ist, zu entnehmen (BMWi‐Vordruck Nr. 0110).

Eine Projektbeschreibung für das Verbundprojekt umfasst das Ziel und die Gesamtstrategie des Verbundes sowie die Partner und Schnittstellen (max. 20 Seiten). Es sollte pro Verbundpartner eine Teilprojektbeschreibung eingereicht werden, das die Teilprojekte beschreibt sowie eine detaillierte Arbeits- und Finanzplanung (max. 10 Seiten) enthält.

Pitchdeck

Das Pitchdeck stellt eine zusammenfassende Präsentation des Gesamtvorhabens dar und sollte einen Überblick über das geplante Projekt geben. Es ist limitiert auf maximal sechs Folien, um eine Vergleichbarkeit aller eingereichten Pitchdecks gewährleisten zu können. Kurz und knapp sollen die Jurymitglieder einen Überblick über den Status-quo, den Projektaufbau und die Projektziele erhalten. Es wird auf eine Vorlage und Gliederung verzichtet, um den Antragstellern einen ausreichenden Freiraum für die Schwerpunktsetzung zu geben.

Kennzahlen (KPI)

Die Antragsteller sind aufgefordert eine A4 Seite mit Kennzahlen (KPI) zur Qualifizierung, Quantifizierung und Fortschrittsmessung des Projektes einzureichen. Die KPI stellen damit eine übersichtliche Ergänzung zum Arbeitsplan dar und sollen das individuelle Einzel- oder Verbundprojekt sowie dessen Ergebnisse, ausgehend vom Status-quo abbilden. Kennzahlen für das in EXIST-Potentiale zu fördernde Projekt können beispielsweise sein:

Kennzahl

Ausgangspunkt

Entwicklung

Ergebnis

Anzahl der AusgründungenIstVerlaufSoll
Art der AusgründungenIstVerlaufSoll
Anzahl Marketing-VeranstaltungenIstVerlaufSoll
Anzahl curriculärer VeranstaltungenIstVerlaufSoll
Anzahl der TeilnehmerIstVerlaufSoll
Durchdringung der LehrstühleIstVerlaufSoll
Anzahl und Art der NetzwerkpartnerIstVerlaufSoll
Eingeworbene Drittmittel/KapitalIstVerlaufSoll
etc.

Es wird auf eine Vorlage und Gliederung für die "Projektkennzahlen - KPI" verzichtet, um den Antragstellern einen ausreichenden Freiraum für die Schwerpunktsetzung zu geben.

Abgabefrist

Die Einreichung von Anträgen ist bis zum 30.08.2019, 18:00 Uhr (Ausschlussfrist) möglich. Zur Fristwahrung reicht der Zeitstempel von easy-Online aus. Eine spätere Einreichung ist nicht möglich. Idealerweise wird der Antrag ein oder mehrere Tage vor der Frist eingereicht, um etwaigen Schwierigkeiten vorzubeugen.

Auswahl der Projekte

Nachfolgend der zeitliche Verlauf der Antragstellung sowie der Verlauf der Auswahl der Projekte:

Zeitlicher Ablauf Beantragung Förderung EXIST-Potentiale

In einem ersten Schritt werden die eingereichten Anträge durch das BMWi und den Projektträger Jülich einer ersten Vorbewertung und formalen Antragsprüfung unterzogen. Nachfolgend werden die Anträge durch die jeweiligen Jurys der Schwerpunkte bewertet. Im Ergebnis wird ein Ranking der Projekte pro Schwerpunkt erstellt und es werden ausgewählte Projekte zu den jeweiligen Jurysitzungen eingeladen, wobei die Auswahl zur Präsentation keine Entscheidung darstellt. Der Jury ist es vorbehalten, einzelne Vorhaben zur Präsentation zu laden.

Die Förderung setzt einen positiven Ausgang der Antragsprüfung und ein positives Votum der Expertenjury voraus. Die eingegangenen Anträge werden hinsichtlich fachlicher Qualität, Plausibilität und Nachvollziehbarkeit bewertet. Details können dem Leitfaden auf Seite 19 entnommen werden.

Die Präsentationen zu den einzelnen Schwerpunkten finden beim Projektträger Jülich in Berlin statt und sind wie folgt terminiert:

  • 05.11.2019 International überzeugen
  • 06.11.2019 Regional vernetzen
  • 08.11.2019 Potentiale heben

Nach Präsentation und abschließender Abstimmung werden die ausgewählten Anträge im Rahmen einer Prämierungsfeier am 03.12.2019 im Futurium in Berlin durch Bundesminister Peter Altmaier bekanntgegeben.

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