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EXIST-Potentiale

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Eine themenspezifische Förderung mit EXIST-Potentiale bietet Hochschulen und ihren Gründungsnetzwerken die Chance, sich inhaltlich weiter zu entwickeln und neue Impulse für eine Umsetzung gründungsfördernder Maßnahmen auf breiter Ebene zu setzen.

Gruppenfoto Preisträger Gruppenfoto Preisträger
© Bildkraftwerk

EXIST-Potentiale ist eine Fördermaßnahme im Rahmen von EXIST-Gründungskultur. Mit EXIST-Potentiale will das BMWi zum einen die durch EXIST-Gründungskultur in den vergangenen Jahren entstandenen Gründungsnetzwerke an Hochschulen weiter entwickeln. Zum anderen unterstützt das Programm kleinere und mittlere Hochschulen, die bislang noch keine EXIST-Förderung in Anspruch genommen haben. Die Abgabefrist endete am 30. August 2019.

Flächendeckende Resonanz auf EXIST-Potentiale

Die Resonanz auf die Veröffentlichung der Richtlinie war überwältigend: Insgesamt sind 220 Anträge für die Projektphase in der Förderlinie EXIST-Potentiale eingegangen, damit haben die Hochschulen in Deutschland ihr Interesse an einer Beteiligung flächendeckend bekundet. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass etliche der 429 Hochschulen in Deutschland Verwaltungshochschulen sind und damit keinen inhaltlichen Bezug zum Thema Gründungen haben, kann man von einer nahezu vollständigen Adressierung der Zielgruppe durch die Richtlinie EXIST-Potentiale sprechen.

Nach der Begutachtung der Anträge durch drei Expertenjurys – je eine für den Förderschwerpunkt „Regional vernetzen“, „Potentiale heben“ und „International überzeugen“ - wurden 101 Vorhaben ausgewählt. Sie werden im Rahmen der Projektphase in den nächsten vier Jahren mit etwa 150 Millionen Euro gefördert.

Die geförderten Hochschulen und Universitäten finden Sie auf der Karte der Gründerhochschulen.

Ziele

Ziel ist die Implementierung einer wahrnehmbaren und aktivierenden Gründungskultur an Hochschulen sowie die Schaffung notwendiger Rahmenbedingungen für innovative und wachstumsstarke Start-ups aus der Wissenschaft, um mittelfristig in der Region zukunftssichere Arbeitsplätze schaffen.

EXIST-Potentiale wendet sich daher an alle Hochschulen in Deutschland, die gezielt Potentiale in der Gründungsunterstützung nachhaltig erschließen und nutzbar machen möchten. Die Programmlinie von EXIST unterstützt Hochschulen in drei thematischen Schwerpunkten dabei,

  • sich als Gründerhochschule nachhaltig zu qualifizieren
  • innerhalb eines regionalen Zusammenschlusses zur Gründungsunterstützung als Koordinator eines regionalen Start-up-Netzwerks hervorzutreten
  • sich im internationalen Wettbewerb als Gründerhochschule zu profilieren

Schwerpunkte

Mit EXIST-Potentiale wird die akademische Gründungsförderung in Deutschland auf eine neue qualitative Stufe gehoben. Neben akademischen Einrichtungen, die ihre eignen Potentiale erschließen haben sich auch Verbünde, von bis zu sieben Hochschulen zusammengeschlossen, die das Thema Gründung gemeinsam auf regionaler Ebene vertiefen werden. Gründungserfahrene Universitäten setzten ihren Schwerpunkt innerhalb der Förderung vor allem auf die Internationalisierung ihrer Netzwerke, zu den Partnerländern gehören Osteuropa, Indien, Südamerika und Asien.

  • Potentiale heben

    Good-Practice Beispiele der EXIST-Gründerhochschulen sollen in die Breite getragen werden und insbesondere kleinen und mittleren Hochschulen dabei helfen, gründungsfördernde Strukturen aufzubauen. Damit kann das bisher nicht oder nur unzureichend erschlossene Gründungspotential gehoben und die Gründungsunterstützung weiter professionalisiert werden.

  • Regional vernetzen

    Entscheidend für den Aufbau leistungsstarker Standorte für Hightech-Gründungen sowie einer nachhaltigen Gründungskultur ist die enge Vernetzung von Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen mit regionalen sowie überregionalen Partnern in der Wirtschaft, mit Finanzierungspartnern und weiteren Gründungsakteuren.

  • International überzeugen

    Deutschland soll sich verstärkt als „global player“ bei wissenschaftsbasierten Gründungen positionieren. Viele deutsche Hochschulstandorte haben das Potential dazu. Das bedeutet, geeignete Gründungsteams frühzeitig auf den Markteintritt in internationale Märkte vorzubereiten und sie u.a. für eine internationale Teamzusammensetzung zu sensibilisieren. Hinzu kommen Maßnahmen, die die Vernetzung und Kooperationen der Hochschule mit gründungsaffinen Hochschulen im Ausland fördern.

Eröffnung EXIST-Potentiale Preisverleihung Eröffnung EXIST-Potentiale Preisverleihung
© Bildkraftwerk

Ablauf der Fördermaßnahme

Die Fördermaßnahme gliedert sich in zwei aufeinander aufbauende Phasen. Die sechsmonatige Konzeptphase diente der Erstellung eines detaillierten Konzepts für die Verbesserung der Start-up-Unterstützung an der jeweiligen Hochschule und der Vorbereitung eines umfangreichen Projektantrags.

Zum Ende der Konzeptphase haben die Hochschulen und Universitäten Anträge für die Projektphase gestellt, die von den Expertenjurys begutachtet wurden. Die Bandbreite der zur Förderung empfohlenen Projekte und Hochschulen erstreckt sich über ganz Deutschland. Die Preisträger des Wettbewerbs wurden am 3. Dezember in einem feierlichen Rahmen bekannt gegeben. In unserer Bildergalerie finden Sie Fotos von der Veranstaltung. Die 142 prämierten Hochschulen - sowohl staatliche, als auch private Hochschulen - werden für die nächsten vier Jahre mit etwa 150 Millionen Euro gefördert.

Die Preisträger des Wettbewerbs EXIST-Potentiale finden Sie auf der Karte der Gründerhochschulen.

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