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Rückblick: Bewerbungs- und Konzeptphase EXIST-Potentiale

Im November 2018 ist mit der Richtlinie EXIST-Potentiale eine neue Wettbewerbsrunde in EXIST-Gründungskultur gestartet. Mit EXIST-Potentiale will das BMWi zum einen die durch EXIST-Gründungskultur in den vergangenen Jahren entstandenen Gründungsnetzwerke an Hochschulen weiter entwickeln und zum anderen kleine und mittlere Hochschulen unterstützen, die bislang noch keine EXIST-Förderung in Anspruch genommen haben.

Prämierungsfeier Die Preisträger des Förderwettbewerbs EXIST-Potentiale
© Bildkraftwerk

Bundesweite Resonanz auf EXIST-Potentiale

Die Resonanz auf die Veröffentlichung der Richtlinie war überwältigend: Insgesamt sind 220 Anträge für die Projektphase in der Förderlinie EXIST-Potentiale eingegangen, damit haben die Hochschulen in Deutschland ihr Interesse an einer Beteiligung flächendeckend bekundet. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass etliche der 429 Hochschulen Verwaltungshochschulen sind und damit keinen inhaltlichen Bezug zum Thema Entrepreneurship haben, kann man von einer nahezu vollständigen Adressierung der Zielgruppe durch die Richtlinie EXIST-Potentiale sprechen.Nach der Begutachtung der Anträge durch drei Expertenjurys – je eine für den Förderschwerpunkt „Regional vernetzen“, „Potentiale heben“ und „International überzeugen“ - wurden 101 Vorhaben ausgewählt. Sie werden im Rahmen der Projektphase von 2020 bis 2024 mit etwa 150 Millionen Euro gefördert.

Karte Anträge Anträge pro Bundesland im Verhältnis zur jeweiligen Gesamtanzahl an Hochschulen
© Projektträger Jülich (PtJ)

Die geförderten Hochschulen und Universitäten finden Sie auf der Projektkarte.

Auswahl der Projekte

Bis zum 30. August 2019 konnten Hochschulen im Rahmen einer sechsmonatigen Konzeptphase Anträge für Einzel- oder Verbundprojekte mit Bezug zu einem der Schwerpunkte - „Regional vernetzen“, „Potentiale heben“ und „International überzeugen“ - einreichen. Grundlage für die Beantragung eines Verbundprojektes sollte die in der Konzeptphase entwickelte Team- und Netzwerkkonstellation sein.

In einem ersten Schritt wurden die eingereichten Anträge durch das BMWi und den Projektträger Jülich formal geprüft. Nachfolgend wurden die Anträge durch die jeweiligen Fachjurys bewertet. Im Ergebnis wurde ein Ranking der Projekte pro Schwerpunkt erstellt und es wurden ausgewählte Projekte zu den Jurysitzungen eingeladen, wobei die Auswahl zur Präsentation keine Entscheidung darstellte. Den Jurys war es vorbehalten, einzelne Vorhaben zur Präsentation zu laden. Die Präsentationen zu den einzelnen Schwerpunkten fanden im November 2019 beim Projektträger Jülich in Berlin statt.

Der Förderung vorausgesetzt war ein positiver Ausgang der Antragsprüfung sowie ein positives Votum durch die Expertenjurys. Die eingegangenen Anträge wurden hinsichtlich fachlicher Qualität, Plausibilität und Nachvollziehbarkeit bewertet. Details können dem Leitfaden auf Seite 19 entnommen werden.

Nach der Begutachtung der Anträge durch die drei Expertenjurys – je eine für einen der drei Förderschwerpunkte, wurden 101 Vorhaben ausgewählt.

EXIST-Potentiale Konzeptphase

Die teilnehmenden Hochschulen haben während der Konzeptphase detaillierte Konzepte für den Aufbau, die Erweiterung oder die Professionalisierung von hochschulinternen gründungsunterstützenden Strukturen, in einem oder mehreren der folgenden Schwerpunkte der Richtlinie, entwickelt:

  • Potentiale heben

    Good-Practice Beispiele der EXIST-Gründerhochschulen sollen in die Breite getragen werden und insbesondere kleinen und mittleren Hochschulen dabei helfen, gründungsfördernde Strukturen aufzubauen. Damit kann das bisher nicht oder nur unzureichend erschlossene Gründungspotential gehoben und die Gründungsunterstützung weiter professionalisiert werden.

  • Regional vernetzen

    Entscheidend für den Aufbau leistungsstarker Standorte für Hightech-Gründungen sowie einer nachhaltigen Gründungskultur ist die enge Vernetzung von Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen mit regionalen sowie überregionalen Partnern in der Wirtschaft, mit Finanzierungspartnern und weiteren Gründungsakteuren.

  • International überzeugen

    Deutschland soll sich verstärkt als „global player“ bei wissenschaftsbasierten Gründungen positionieren. Viele deutsche Hochschulstandorte haben das Potential dazu. Das bedeutet, geeignete Gründungsteams frühzeitig auf den Markteintritt in internationale Märkte vorzubereiten und sie u.a. für eine internationale Teamzusammensetzung zu sensibilisieren. Hinzu kommen Maßnahmen, die die Vernetzung und Kooperationen der Hochschule mit gründungsaffinen Hochschulen im Ausland fördern.

Die sechsmonatige Konzeptphase diente der Erstellung eines detaillierten Konzepts für die Verbesserung der Start-up-Unterstützung an der jeweiligen Hochschule und der Vorbereitung eines umfangreichen Projektantrags. In den Konzepten konnten die Hochschulen beschreiben, wie das Gründungsthema aktuell an der Hochschule verankert ist und wo Entwicklungspotentiale gesehen werden.

Besonders erfreulich ist, dass mit der Konzeptphase das gesteckte Ziel erreicht wurde, die bisher nicht an EXIST-Gründungskultur beteiligten Hochschulen anzusprechen. Unter den beteiligten Hochschulen sind viele künstlerisch-kreativ und sozial ausgerichtete Hochschulen sowie die beiden Hochschulen der Bundeswehr, Hochschulen in kirchlicher Trägerschaft und kleinere, inhaltlich spezialisierte Hochschulen, die sich bisher noch nicht an den Förderaufrufen von EXIST-Gründungskultur beteiligt hatten.

Anteil der Hochschulen nach Förderschwerpunkten © Projektträger Jülich (PtJ)

Zum Ende der Konzeptphase haben die Hochschulen und Universitäten Anträge für die Projektphase gestellt, die von den Expertenjurys begutachtet wurden. Die Preisträger des Wettbewerbs wurden am 3. Dezember 2019 bekannt gegeben. Die 142 prämierten Hochschulen - sowohl staatliche, als auch private Hochschulen - werden von 2020 bis 2024 mit etwa 150 Millionen Euro gefördert.

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