Solarpanels und Windturbinen- Motiv

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Kann Künstliche Intelligenz die Stromversorgung unterstützen? Das untersuchen Forschende an der HTWG Konstanz im Projekt AI4Grids. Das Projekt hat durch den erhöhten Strombedarf und die vermehrte dezentrale Einspeisung an Aktualität gewonnen. Der Ausbau der erneuerbaren Energien einerseits sowie der erhöhte Strombedarf privater Haushalte beispielsweise durch die Umstellung auf Elektroautos oder Wärmepumpen andererseits stellt das Stromnetz vor Herausforderungen.

Ein Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern forscht an der HTWG Konstanz dazu, wie Algorithmen basierend auf künstlicher Intelligenz (KI) die Planung und Betriebsführung von Stromnetzen auf Verteilnetzebene und von Microgrids („Inselnetzen“) unterstützen können. Ziel ist, die für die Energiewende benötigten Erzeuger und Verbraucher in Zukunft mittels intelligenter Netzbetriebsführung effizient in das Mittel- und Niederspannungsnetz zu integrieren. „So wird eine bessere Synchronisierung von Energiemengen und Netzkapazitäten erreicht“, sagt Prof. Dr. Gunnar Schubert, Vizepräsident Forschung, Transfer und Nachhaltigkeit der HTWG sowie Leiter des Forschungsprojekts. Das bestehende Netz könne damit optimal ausgelastet werden, mögliche Kosten für einen anderenfalls notwendigen Netzausbau könnten verringert oder gar vermieden werden.

Das Forschungsprojekt der HTWG mit dem Namen „KI-basierte Planung und Betriebsführung von Verteilnetzen und Microgrids zur optimalen Integration regenerativer Erzeuger und fluktuierender Lasten im Rahmen der Energiewende“ bzw. kurz „AI4Grids“ wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) im Rahmen der Förderinitiative „KI-Leuchttürme“ gefördert.

Weitere Informationen und Quelle:

HTWG Konstanz