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Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) verlängert die Antragsfrist für das Energiekostendämpfungsprogramm. Unternehmen aus handels- und energieintensiven Industrien können bis zum 30. September einen Antrag stellen.

Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat u. a. spürbare Auswirkungen auf die Energiepreise und damit auch auf deutsche Unternehmen. Das Energiekostendämpfungsprogramm (EKDP) ist Teil des Maßnahmenpakets der Bundesregierung, um in diesem Zusammenhang besonders betroffene Unternehmen zu unterstützen.

Mit dem EKDP können antragsberechtigte energie- und handelsintensive Unternehmen einen Zuschuss zu ihren gestiegenen Erdgas- und Stromkosten von bis zu 50 Millionen Euro erhalten. Das Hilfsprogramm hat ein geplantes Volumen von insgesamt bis zu 5 Milliarden Euro.

Nach Rückmeldungen aus der Industrie und nach ersten Erfahrungen in der Umsetzung u. a. beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) wird das Programm nun angepasst. Damit antragsberechtigte Unternehmen mehr Zeit für ihre Anträge haben, wird die Antragsfrist bis 30. September 2022 verlängert. Anträge können weiterhin über das elektronische Antragsportal beim BAFA gestellt werden.

Weitere Informationen und Quelle:

Pressemitteilung des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle