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Bundesarbeits-, bildungs- und -wirtschaftsministerium haben am 7. September die zentralen Akteure aus Wirtschaft, Gewerkschaften und Politik nach Berlin eingeladen, um die neue Fachkräftestrategie der Bundesregierung zu diskutieren. Der Fachkräftemangel ist hierzulande „eine der drängendsten Herausforderungen der Unternehmen“ – darauf weist Peter Adrian, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), anlässlich des Fachkräftegipfels in Berlin hin.

„Um das Fachkräfteproblem zu lösen, brauchen wir mehrere Ansätze“, stellt der DIHK-Präsident klar. „Einerseits sollten wir die vorhandenen inländischen Potenziale stärker nutzen. Eine noch bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf könnte die Erwerbstätigkeit von Eltern, insbesondere von Frauen, weiter steigern.“

Zudem könnten durch die richtigen Anreize sicherlich mehr Ältere und auch Arbeitslose ins Erwerbsleben integriert werden: „Ich denke hier beispielsweise an die breitere Nutzung der Flexi-Rente. Aber das alleine wird nicht reichen.“

Die Demografie werde das Beschäftigtenpotenzial in den kommenden 15 Jahren um vier bis sechs Millionen Menschen verringern, gibt Adrian zu bedenken. „Daher sollte auch die Zuwanderung von Fachkräften aus Nicht-EU-Staaten deutlich einfacher werden. Das kann nur funktionieren, wenn wir unsere Strukturen und Prozesse dafür weiterentwickeln, angefangen bei den Auslandsvertretungen bis hin zu den Ausländerbehörden vor Ort. Die Fachkräfteeinwanderung muss schnell und digital abgewickelt werden.“

Zudem gelte es, die Regelungen zu erleichtern, wer unter welchen Voraussetzungen zum Arbeiten nach Deutschland kommen könne.

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DIHK