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„GO-Bio initial“ – Start des neuen Förderprogramms vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Datum
09.12.2019

GO-Bio initial © jd-photodesign - stock.adobe.com

Ziel der Förderinitiative ist es, innovative Ideen aus dem lebenswissenschaftlichen Bereich ab initio – von Anfang an – mit den richtigen Maßnahmen zu unterstützen. Forschungs- und Entwicklungsprojekte aus diesem Bereich sind bereits in der Anfangsphase mit diversen Herausforderungen verbunden. Lange Entwicklungszeiten, ein großes Ausfallrisiko, regulatorische Hürden und ein hoher Kapitalbedarf können dazu führen, dass innovative Lösungsansätze für neue Therapeutika, Diagnostika, Plattformtechnologien und Forschungswerkzeuge nicht realisiert werden können.

Genau hier setzt „GO-Bio initial“ an, um frühestmöglich potenzialträchtige Ideen zu erkennen, geeignete Persönlichkeiten als Treiber zu finden, und die Ideen markt- und bedarfsgerecht zu entwickeln. Zu diesem Zweck werden die Projekte bereits in der Ideenphase, dem sogenannten „Fuzzy Front End of Innovation“ mit einer Förderung unterstützt. Im Resultat sollen die Forschungsergebnisse in dieser frühen Phase einen Reifegrad erlangen, der die Vorhaben für anschließende Förderprogramme, wie beispielsweise GO-Bio und EXIST-Forschungstransfer qualifiziert. Übergeordnetes Ziel von „GO-Bio initial“ ist dementsprechend der lückenlose Transfer vielversprechender Ideen in die Anwendung.

Förderfähig sind Forschungs- und Entwicklungsprojekte an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. In der primär konzeptionell ausgerichteten Sondierungsphase werden ausschließlich Einzelprojekte (bis zu 12 Monate) gefördert und in der sich anschließenden Machbarkeitsphase können Entwicklungsarbeiten bis zum „Proof of Principle“ (bis zu 24 Monate) durchgeführt werden.

Skizzen für Sondierungsprojekte können erstmalig bis zum 15. Februar 2020 eingereicht werden.

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