Navigationsbereich

Sie befinden sich hier:

Bitkom: „Startup-Report 2019“

Datum
19.12.2019

Die Ergebnisse zeigen: Gebraucht werden mehr Vorbilder für Gründerinnen und Gründer, die aus Deutschland und Europa kommen. Insgesamt geben nur 3 von 10 Start-up-Gründerinnen und -Gründern (29 Prozent) an, sich von einem Vorbild inspirieren zu lassen. Das ist auch dringend notwendig, denn zumindest in der Schule wurden die aktuellen Start-up-Gründerinnen und -Gründer nicht vorbereitet. 8 von 10 Gründerinnen und Gründern (84 Prozent) geben an, dass in ihrer Schulzeit überhaupt kein Wissen zum Thema Gründen vermittelt wurde. Jeder Zweite (52 Prozent) sagt, dass seine Lehrer dem Thema Gründung und Selbständigkeit ablehnend gegenüberstanden. Jeder Vierte (28 Prozent) gibt an, seine Eltern hätten nicht gewollt, dass sie/er ein Start-up gründet. Das sind zwei Ergebnisse aus dem „Startup Report 2019“ des Digitalverbands Bitkom, der zum Download bereitsteht.

Weitere Ergebnisse sind unter anderem: Im Schnitt beschäftigt jedes Start-up in Deutschland aktuell 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Drei Viertel der Start-ups (76 Prozent) wollten in diesem Jahr neue Arbeitsplätze schaffen. Mehr als jedes zweite Start-up (56 Prozent) konnte eine Stelle nicht besetzen, weil es an geeigneten Kandidaten fehlte. Jeder vierte Entwickler (24 Prozent) in deutschen Start-ups hat keine deutsche Staatsbürgerschaft. 8 von 10 Startups (79 Prozent) benötigen für die kommenden zwei Jahre frisches Kapital, im Schnitt werden 3,2 Millionen Euro gebraucht. Eine große Mehrheit (81 Prozent) ist aber zuversichtlich, das Kapital einsammeln zu können. Jedes dritte Start-up (32 Prozent) hält einen Börsengang in Zukunft für denkbar. Jeder zweite Gründer (50 Prozent) sagt, dass sich in den vergangenen zwei Jahren die Situation für Start-ups in Deutschland verbessert hat.

Seite empfehlen: