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EXIST-Start-up Celonis gewinnt Deutschen Zukunftspreis 2019

Datum
28.11.2019

Celonis v.l.n.r.: Martin Klenk, Bastian Nominacher, Alexander Rinke
© Celonis/Julian Baumann

EXIST-Start-up Celonis hat den mit 250.000 Euro dotierten Zukunftspreis vom Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier verliehen bekommen. Die Auszeichnung gilt als einer der bedeutendsten Wissenschaftspreise in Deutschland. Mit dem Preis werden technologisch besonders innovative Forschungsprojekte, die wirtschaftlich umgesetzt werden und Arbeitsplätze schaffen, ausgezeichnet. Steinmeier übergab den Preis für Technik und Innovation am 27. November 2019 in Berlin an die EXIST-Gründer Alexander Rinke, Martin Klenk und Bastian Nominacher.

Das EXIST Start-up wurde von Juni 2011 bis Mai 2012 mit einem EXIST-Gründerstipendium vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Mittlerweile beträgt der geschätzte Wert des Unternehmens 2,5 Milliarden Dollar und steigt damit in die Riege der sogenannten Einhörner auf - Unternehmen, die mit mindestens eine Milliarde Dollar wert sind.

Mit „Process Mining“ schufen die EXIST-Gründer ein Tool, mit dem sich Unternehmensprozesse effektiver gestalten lassen. Die Softwarelösung trägt beispielsweise zu mehr Pünktlichkeit im Bahnverkehr oder auch zu einer schnelleren Behandlung von Patienten in Krankenhäusern bei. Generell können durch die Software Einsparpotenziale erkannt und eine höhere Kundenzufriedenheit sowie größere Profite erzeugt werden.

Derzeit beschäftigt das Unternehmen etwa 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Europa, den USA und Asien. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, ihre Technologie in der eigenen Forschungs- und Entwicklungsabteilung sowie durch ein breites Netzwerk von Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft weiterzuentwickeln. Experten sehen in dieser Entwicklung eine neue Schlüsseltechnologie für Industrie und Organisationen, mit der sich zeitgleich Kosten senken und die Produktivität erhöhen lassen.

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