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Deutsche Start-ups trotzen der Corona-Krise

Datum
05.10.2020

Der achte Deutsche Startup Monitor liegt vor und zeigt Optimismus trotz eingeschränkter Geschäfte.

Die Corona-Krise trifft auch die deutsche Start-up-Landschaft hart: 75 Prozent der Start-ups sehen sich in ihrer Geschäftstätigkeit beeinträchtigt. Nichtsdestotrotz zeigen sich die Gründerinnen und Gründer optimistischer als die etablierte Wirtschaft. Sie planen, in den kommenden zwölf Monaten im Schnitt sechs neue Mitarbeitende einzustellen - trotz des aktuell schwierigen Umfelds. Zu diesen Ergebnissen kommt der achte Deutsche Startup Monitor (DSM), den der Bundesverband Deutsche Startups e. V. und die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC in Zusammenarbeit mit der Universität Duisburg-Essen erstellt hat.

An der Umfrage zur Studie haben sich knapp 2.000 deutsche Start-ups beteiligt. Die Start-up-Entscheider zeigen in der Krise eine Haltung, die der von Familienunternehmern sehr ähnlich ist: Sie konzentrieren sich auf ihre Stärken und setzen auf nachhaltiges Handeln statt Personalabbau. Dabei setzen viele Gründerinnen und Gründer auf Innovation und Nachhaltigkeit. So ist der Einsatz künstlicher Intelligenz im Start-up-Ökosystem weiter auf dem Vormarsch. 43 Prozent der befragten Unternehmen bescheinigen der Schlüsseltechnologie einen klaren Einfluss auf ihr Geschäftsmodell. Gleichzeitig spielen umweltspezifische und soziale Motive bei Start-up-Gründungen eine immer wichtigere Rolle: Mittlerweile ordnen 43 Prozent der Start-ups ihre Produkte und Angebote der Green Economy zu. Das sind rund sieben Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Die Studie liegt als Download vor.

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