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EXIST-Start-up CASE - Noten sind relativ!

Datum
05.08.2019

EXIST-Start-up Case (vlnr) Dr. Philipp Seegers, Dr. Jan Bergerhoff, Dr. Max Hoyer
© Volker Lannert / Uni Bonn

Das EXIST-geförderte Gründungsteam candidate select hat eine Datenbank entwickelt, mit der Personalabteilungen die Hochschulnoten von Job-Bewerbern besser einschätzen können.

Denn: Noten sind relativ! An manchen Fakultäten ist die „Eins“ die häufigste Note, an anderen bildet sie die absolute Ausnahme. Mit ihrem Algorithmus wollen die drei Gründer Dr. Jan Bergerhoff, Dr. Maximilian Hoyer und Dr. Philipp Seegers die Bewertung akademischer Leistungen von Job-Bewerbern daher transparenter gestalten und Personalabteilungen bei der Auswahl geeigneter Bewerber unterstützen. Das Gründungsteam wurde von November 2015 bis Oktober 2016 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit EXIST-Gründerstipendium gefördert.

Betreut wurden sie während dieser Zeit vom Gründungsnetzwerk der Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Jetzt haben sie einen einstelligen Millionenbetrag als Wachstumsfinanzierung erhalten und zahlreiche Personalabteilungen großer Unternehmen als Kunden gewonnen. Dazu gehören ein großer deutscher Sportwagenhersteller, eine der bekanntesten internationalen Unternehmensberatungen und ein führender deutscher Telekommunikations-Anbieter.

Mit dem eingesammelten Geld wollen die EXIST-Gründer in den US-amerikanischen Markt expandieren. Das ist im Hinblick auf die Anzahl der amerikanischen Hochschulen eine echte Herausforderung. In Deutschland haben die Gründer 480 Hochschulen in ihre Datenbank aufgenommen, in Amerika gilt es mehr als 4.000 Hochschulen dazu zu bewegen, ihre Datensätze transparent zu machen.

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