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EY „Startup Barometer Juli 2020“

Datum
20.07.2020

Das ist das Ergebnis des „Startup-Barometers“ der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY (Ernst & Young). Berücksichtigt wurden Unternehmen, deren Gründung höchstens zehn Jahre zurückliegt. Demnach stieg die Zahl der Finanzierungsrunden um 8 Prozent auf 360. Größere Transaktionen, die 2019 noch für Finanzierungsrekorde gesorgt hatten, gab es allerdings kaum noch - entsprechend sank das Investitionsvolumen: um 22 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro. Im ersten Halbjahr dieses Jahres verschoben sich die Schwerpunkte der Investitionstätigkeit in Deutschland deutlich: Auf der einen Seite konnte der Bereich Software & Analytics kräftig zulegen - um 12 Prozent auf 112 Transaktionen und um 30 Prozent auf 501 Millionen Euro. Andererseits floss deutlich weniger Geld vor allem an Mobilitäts-Start-ups und FinTechs.

Erneut gab es in Berlin besonders rege Aktivitäten: Die Zahl der Finanzierungsrunden kletterte um 14 Prozent auf 149. In der Bundeshauptstadt machte sich allerdings der Mangel an ganz großen Transaktionen besonders bemerkbar: Das Investitionsvolumen verringerte sich um 47 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Umgekehrt war die Entwicklung in Bayern, wo die Zahl der Deals um 60 Prozent auf 83 stieg und sich das Investitionsvolumen fast vervierfachte: von 204 auf 773 Millionen Euro.

Während in Berlin und Bayern mehr Finanzierungen als im Vorjahreszeitraum registriert wurden, war die Entwicklung an den übrigen größeren Start-up-Standorten rückläufig: In Nordrhein-Westfalen sank die Zahl der Transaktionen um 24 Prozent auf 32, in Baden-Württemberg und Hamburg jeweils um 32 Prozent auf 17. Auch beim Investitionsvolumen konnten diese drei Bundesländer nicht an das Vorjahr anknüpfen: In Baden-Württemberg schrumpfte die insgesamt investierte Summe um 30 Prozent auf 105 Millionen Euro, in NRW um 55 Prozent auf 60 Millionen Euro und in Hamburg sogar um 68 Prozent auf 26 Millionen Euro.

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