Navigationsbereich

Sie befinden sich hier:

Enger Zusammenhang zwischen Gründen und Risikobereitschaft

Datum
12.02.2021

KfW Research hat untersucht, wie stark die Risikobereitschaft in der Bevölkerung ausgeprägt ist und hat dafür Selbständige und Gründer wie Gründerinnen betrachtet.

Für abhängig Erwerbstätige haben sich durch tarifliche und gesetzliche Regelungen über die Jahrzehnte viele Risiken reduziert. Die berufliche Selbständigkeit wird heutzutage deshalb oft als Wagnis gesehen. Tatsächlich sind Selbständige - insbesondere „frische“ Gründerinnen und Gründer - im Durchschnitt risikobereiter als der Rest der Erwerbsbevölkerung.

Am risikobereitesten sind aber nicht die Selbständigen, sondern jene, die am liebsten selbständig wären („Gründungsaffine“): Risikobereitschaft und die Präferenz für eine berufliche Selbständigkeit sind eng miteinander verbunden. Sowohl die hohe durchschnittliche Risikobereitschaft von gründungsaffinen Personen als auch von Gründerinnen und Gründern ist durch Selektionseffekte zu erklären. So hat das gesamtwirtschaftliche Umfeld in den letzten Jahren dazu geführt, dass weniger risikobereite Menschen das Interesse an einer Selbständigkeit verloren haben.

Seite empfehlen: