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Ergebnisse einer KMU-Unternehmensbefragung des BMWi zu Forschung und Entwicklung

Datum
02.06.2020

Die Corona-Pandemie wirkt sich auch auf die Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsaktivitäten (FuEuI) deutscher Unternehmen aus.

Das zeigen die Ergebnisse einer Online-Befragung vor allem von innovativen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), die das BMWi zwischen dem 9. und 30. April 2020 durchgeführt hat.

Rund 1.800 innovative Unternehmen haben an der Online-Befragung teilgenommen, 86 Prozent davon KMU. Der Großteil der Unternehmen wird die Laufzeit seiner FuEuI-Projekte verschieben bzw. verlängern (75 Prozent), 54 Prozent unterbrechen Projekte. Während 24 Prozent der Unternehmen angeben, Projekte abzubrechen, wollen auch 21 Prozent in der Krise neue FuEuI-Aktivitäten starten. Großunternehmen passen Umfang und Fortführung ihrer Planungen dabei insgesamt stärker an als KMU. Diese und weitere Ergebnisse, unter anderem zu strategischen Schlussfolgerungen der Unternehmen und Forderungen an die Politik, sind online veröffentlicht.

Die Ergebnisse der Befragung will das BMWi nutzen, um seine innovations- und digitalpolitischen Förderprogramme und -initiativen weiter zu optimieren. Sie gehen in die Transferinitiative des BMWi ein, deren Ziel es ist, den Übergang von Forschungsergebnissen in neue, marktfähige Produkte und Dienstleistungen zu verbessern. Zuletzt hat das BMWi im Lichte der Corona-Krise bereits zahlreiche Maßnahmen in seinen Förderprogrammen umgesetzt, die Verfahren entbürokratisieren, die Digitalisierung unterstützen und die Teilnahme für den innovativen Mittelstand erleichtern.

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