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Große Familienunternehmen suchen die Nähe zu Start-ups

Datum
16.07.2018

Eine Studie vom BDI und der Deutschen Bank zeigt, dass größere Familienunternehmen gezielt den Austausch mit Start-ups suchen.  

Nahezu die Hälfte der größten Familienunternehmen in Deutschland kooperiert bereits mit Start-ups, strategische Zukunftsthemen stehen dabei klar im Vordergrund. Das ergibt die aktuelle Befragung „Die größten Familienunternehmen in Deutschland“, die der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und die Deutsche Bank gemeinsam mit dem Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn veröffentlicht haben. So geben 54 Prozent der befragten Unternehmerinnen und Unternehmer auf die Frage nach dem Motiv zu einer Kooperation an, neue Technologien erschließen zu wollen. Für rund die Hälfte der Unternehmen sind weitere Gründe, die digitale Transformation zu meistern sowie Produkte und Dienstleistungen weiterzuentwickeln. An der Umfrage nahmen rund 250 der 4700 größten Familienunternehmen in Deutschland teil, die mindestens 50 Millionen Euro im Jahr umsetzen. „Start-ups“ wurden bei der Befragung als innovative, schnell wachsende Unternehmen verstanden, die jünger als zehn Jahre sind. 

Lediglich rund sieben Prozent der Kontakte zwischen Familienunternehmen und Start-ups kommen über spezielle Internetplattformen zustande. Dabei wünschen sich rund 46 Prozent der Unternehmen, die bereits mit einem Start-up kooperieren, elektronische Portale, die etablierte Unternehmen und Start-ups zusammenbringen. Rund 30 Prozent wünschen sich Netzwerkveranstaltungen. Insgesamt wünschen sich zwei von drei Unternehmen (64 Prozent) zusätzliche Maßnahmen, die ihnen die Anbahnung erleichtern.