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Gründungsradar 2018 veröffentlicht

Datum
20.12.2018

Wer in München, Oldenburg oder Leipzig studiert, wird bestens darauf vorbereitet, eine Geschäftsidee zu entwickeln und ein Unternehmen zu gründen. Das ergab der aktuelle Gründungsradar des Stifterverbandes und der Heinz Nixdorf Stiftung, gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Nach dem aktuellen Gründungsradar gehören folgende Hochschulen - je nach Größe - zu den Spitzenreitern:
- Technische Universität München
Kategorie: Große Hochschulen mit mehr als 15.000 Studierenden
- Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Kategorie: Mittlere Hochschulen mit weniger als 15.000 Studierenden
- HHL Leipzig Graduate School of Management
Kategorie: Kleine Hochschulen mit weniger als 5.000 Studierenden

Insgesamt hat sich das Gründungsklima an dem Großteil der befragten Hochschulen seit 2012 verbessert. Sie sensibilisieren ihre Studierende für Gründungen und unterstützen Interessierte umfangreich mit entsprechenden Maßnahmen. Das Thema ist bei den meisten Institutionen strategisch verankert, bei 82 Prozent der Hochschulen ist es einem Mitglied der Hochschulleitung zugeordnet. Dies wird durch die Hochschulen als ein Erfolgsfaktor angesehen.

„Nicht nur die Gründungsaktivitäten, sondern auch die Zahl der Hochschulstandorte mit exzellenter Gründungskultur nehmen zu“, sagt Christian Hirte, parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie. „Dabei haben Hochschulen, die über das EXIST-Förderprogramm des Bundes unterstützt werden, eine Vorreiterrolle inne. Die Gründungsförderung ist eine der zentralen Aufgaben von Hochschulen, um innovativ zu sein. Das muss in der gesamten Hochschullandschaft dauerhaft noch mehr verankert werden. Deshalb hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Mittel für das Förderprogramm EXIST deutlich erhöht.“