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Junge Unternehmen spüren die Auswirkungen der Corona-Krise stärker

Datum
23.02.2021

Neugegründete Unternehmen sind nach einer Umfrage des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und des Leibniz-Zentrums Europäische Wirtschaftsforschung stark von der Pandemie betroffen.

Im Durchschnitt sind junge Unternehmen nach eigenen Angaben genauso häufig von der Covid-19-Pandemie betroffen wie alle anderen Unternehmen der Privatwirtschaft auch. Allerdings zeigt sich, dass junge Unternehmen in stärkerer Weise mit negativen oder positiven Auswirkungen der Krise konfrontiert sind. Das zeigen die Ergebnisse der Umfrage von IAB und Leibniz-Zentrum. Zwar sind die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie je nach Branche unterschiedlich. Während junge Unternehmen im Bausektor oder den technologieorientierten Dienstleistungen nur relativ selten negativ tangiert sind, zeigen sich in den konsumnahen Dienstleistungen wie Personenbeförderung oder Friseure deutlich stärkere Auswirkungen. Hier sind 81 Prozent der jungen Unternehmen negativ betroffen. Darüber hinaus sind junge Unternehmen mit Beschäftigten im Vergleich zu Soloselbständigen stärker negativ betroffen. Auch Unternehmen, deren Gründerinnen und Gründer aus drohender oder bestehender Arbeitslosigkeit gründen oder innovative Projekte durchführen oder Forschung und Entwicklung betreiben und somit einer größeren Unsicherheit ausgesetzt sind, haben eine vergleichsweise höhere Wahrscheinlichkeit, negativ betroffen zu sein. Die Ergebnisse der Befragungen liegen zum Download vor.

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