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Neue Beteiligungstochter KfW Capital: Wagniskapitalfinanzierung in Deutschland wird gestärkt

Datum
09.10.2018

KfW Capital, die neue Beteiligungstochter der KfW Bankengruppe, ist gegründet und startet ihr operatives Geschäft am 15. Oktober 2018. Ziel der neuen Beteiligungstochter mit Sitz in Frankfurt am Main ist es, die VC- und VD-Fondslandschaft in Deutschland und Europa zu stärken, um den Zugang zu Kapital für junge innovative, schnell wachsende Technologieunternehmen in Deutschland in der Startup- und Wachstumsphase zu verbessern.

Mit Unterstützung des ERP-Sondervermögens (ERP-SV) wird das bisherige Investitionsvolumen der KfW in VC- und VD-Fonds zunächst bis zum Jahr 2020 auf durchschnittlich 200 Mio. EUR p.a. gesteigert. Die neue Beteiligungsgesellschaft baut dabei auf die professionelle Vorarbeit der KfW und des Bundeswirtschaftsministeriums auf. Seit 2015 - dem Start des Programms "ERP-Venture Capital - Fondsinvestment" hat sich die KfW mit einem Volumen von 265 Mio. EUR an 18 Venture Capital Fonds beteiligt und gemeinsam mit dem BMWi im Jahr 2016 coparion, den großen Co-Investitionsfonds, gegründet. Neben diesen Fondsbeteiligungen wird KfW Capital auch die bestehenden Beteiligungen der KfW an den drei Generationen des High Tech-Gründerfonds übernehmen.

 Der Gründung der Tochter und Ausweitung des Beteiligungsgeschäfts liegt die Idee zu Grunde, den Markt für Wagniskapitalfinanzierungen als Wachstumstreiber für die deutsche Wirtschaft substantiell weiterzuentwickeln. Ausgangspunkt war ein Beschluss des Deutschen Bundestags im März vergangenen Jahres, der KfW, dem BMWi und dem BMF einen entsprechenden Auftrag gab. In der Folge fasste der Verwaltungsrat der KfW im Juni vergangenen Jahres einen Beschluss zur Umsetzung der Gründung einer Beteiligungstochter. Derzeit besteht im Segment der Wachstumsfinanzierungen eine Angebotslücke von 500 Mio. EUR bis 600 Mio. EUR p.a. in Deutschland.