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„New Kibbuz“: Praktika in israelischen Start-ups

Datum
20.01.2021

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) bietet mit dem neuen Programm „New Kibbutz“ Studierenden in Deutschland Stipendien für Praktika in israelischen Start-ups.

Finanziert wird das Förderprogramm vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit rund 3,5 Millionen Euro. Die Deutsch-Israelische Auslandshandelskammer in Tel Aviv vermittelt die Praktika vor Ort.

Seit mehr als zwanzig Jahren boomt in Israel die GründerInnen- und Start-up-Szene. Besonders in der Bio-Technologie, der künstlichen Intelligenz und weiteren High-Tech-Bereichen sind israelische Start-ups weltweit erfolgreich. Israel wird inzwischen oft als „The Start-up Nation“ bezeichnet: Allein in Tel Aviv kommen auf rund 400 Einwohner je ein Start-up, die Stadt gilt als Zentrum der Gründerszene weltweit.

„New Kibbutz“ ermöglicht Studierenden aller Hochschultypen geförderte Praktika in israelischen Start-ups. Die Aufenthalte können von zwei bis sechs Monate dauern. Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten finanzielle Leistungen für Lebenshaltungskosten, Kranken-, Unfall- und Privathaftpflichtversicherung, Reisekosten und anfallende Vermittlungsgebühren. Darüber hinaus soll ein Rahmenprogramm den Geförderten ermöglichen, Israel näher kennenzulernen. Es sind zunächst rund 50 Stipendien pro Jahr geplant.

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