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Rekordzahl von deutschen Start-ups erhält frisches Geld

Datum
16.07.2018

Das Start-up-Barometer der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young GmbH zeigt, dass deutsche Start-ups im Schnitt mehr Investorengelder erhielten als im Vorjahr.

Deutsche Start-ups konnten im ersten Halbjahr 2018 insgesamt 2,4 Milliarden Euro von Investoren einsammeln - das waren sieben Prozent weniger als im Vorjahr, als vor allem ein großer Börsengang Hero für einen Rekord gesorgt hatte. Das Transaktionsvolumen reiner Risikokapitalinvestitionen - ohne Berücksichtigung von Börsengängen - stieg im ersten Halbjahr hingegen um 3,5 Prozent auf den neuen Höchststand von 2,2 Milliarden Euro. Bei der Zahl der Investitionen gab es mit insgesamt 272 Transaktionen - drei Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum - einen neuen Rekord zu vermelden.

Berlin konnte abermals den Titel als Deutschlands Start-up-Hauptstadt verteidigen. Berliner Start-ups erhielten im ersten Halbjahr bei 123 Finanzierungsrunden insgesamt 1,6 Milliarden Euro. Mehr Geld als im Vorjahreszeitraum floss an bayerische und nordrhein-westfälische Jungunternehmen: In Bayern kletterte das Finanzierungsvolumen um 67 Prozent auf 355 Millionen Euro, in Nordrhein-Westfalen sogar um 138 Prozent auf 129 Millionen Euro. Hessische Start-ups konnten mit 98 Millionen Euro mehr als doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum einwerben. Lediglich Hamburg hatte im ersten Halbjahr mit insgesamt 116 Millionen Euro einen Rückgang um gut ein Drittel zu verzeichnen.