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StArfrica – Startup Germany-Africa: Bundeswirtschaftsministerium fördert innovatives Pilotvorhaben aus der Wissenschaft zwischen Deutschland und Ruanda

Datum
28.05.2020

Mit dem Projekt „StArfrica – Startup Germany-Africa“ fördert das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) erstmals die Idee einer gründungsbezogenen Kontinentalbrücke zwischen Deutschland und Afrika. Das Projekt wird mit 1,19 Millionen Euro gefördert. Ziel des vierjährigen Projektes des Zentralen Instituts für Scientific Entrepreneurship und International Transfer (ZIFET) der Universität Koblenz-Landau in Kooperation mit der University of Rwanda in Kigali ist der wechselseitige Ausbau der Gründungsförderung aus der Wissenschaft.

Konkret werden die Projektpartner daran arbeiten, die Attraktivität von Deutschland als Gründungsstandort für afrikanische Start-ups zu erhöhen und gleichzeitig deutsche Existenzgründungen für den Markteintritt in Afrika zu sensibilisieren und diesen zu erleichtern. Damit trägt das Projekt der steigenden wirtschaftlichen Bedeutung Afrikas Rechnung. Als Good Practice-Beispiel soll das Projekt StArfrica für vergleichbare Bestrebungen an anderen Hochschulen Ruandas und schließlich an Hochschulen in anderen afrikanischen Ländern, wie Marokko oder Kenia genutzt werden.

Prof. Dr. Harald von Korflesch, Gründer und Leiter des ZIFET der Universität Koblenz-Landau, sieht großes Potential für das Pilotvorhaben: „Ganz im Sinne eines ‚Triple-Win‘ können wir positive Effekte für die deutsche Wirtschaft, vielversprechende ökonomische Wirkungen für Ruanda und schließlich Vorteile für die involvierten Gründungsteams in beiden Ländern über die vierjährige Laufzeit hinweg erzielen“.

Im Verlaufe der geplanten nächsten Schritte wird mit den Partnern in Rwanda ein strategisches Konzept für den Inkubator erarbeitet, der dort an der University of Rwanda angesiedelt sein wird. Den Erfolg dieses Inkubators garantiert ein großes Netzwerk, welches fortlaufend weiter ausgebaut wird. Derzeit werden erste Kontakte zwischen deutschen und ruandischen Start-ups bzw. Unternehmen angebahnt und Workshops mit Inhalten zu Gründungsthemen vorbereitet. Das Programm im Inkubator soll zeitnah starten.

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