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Start-up-Erfolg ist vorhersehbar mit dem 4T-Scoring-Modell

Datum
13.08.2019

Eine Studie im Auftrag der Stadt und der IHK Köln zeigt, dass das 4T-Scoring-Modell nachweislich die Erfolgswahrscheinlichkeit von Start-ups voraussagt.

Was kennzeichnet erfolgreiche Start-ups? Kann man Start-up-Erfolg voraussagen? Diese und andere Fragen untersuchte die Rheinische Fachhochschule Köln. Mithilfe des 4T-Scoring-Modells wurde analysiert, welche Faktoren erfolgskritisch sind und ob ein Zusammenhang zwischen der Höhe des 4T-Scores und dem Wachstum des Unternehmenswertes existiert. Mit dem 4T-Scoring-Modell können sich Start-ups anhand der vier Hauptkriterien „Timing“, „Tech & Product“, „Team“ und „Traction“ sowie 20 Unterkategorien selbst bewerten.

Im Anschluss lässt sich daraus mit dem Modell ein für jedes Start-up individueller 4T-Score ableiten, der die Erfolgswahrscheinlichkeit junger Unternehmen bemisst. Für die Studie identifizierten und befragten die Forscher über 130 Tech-Start-ups aus Deutschland, deren Gründung zum Erhebungszeitraum mindestens ein Jahr zurücklag. Hinzu kamen 25 persönliche Gespräche mit „Venture Capitalists“.

Investoren erhalten mit der 4T-Scorekarte ein Bewertungstool, mit dem sie die Erfolgswahrscheinlichkeit von Start-ups besser einschätzen können. Die Gründungsteams erhalten durch das 4T-Scoring konkrete Hinweise darauf, welche Schwachpunkte sie mit geeigneten Gegenmaßnahmen beheben können. Beispielsweise erlauben Fragen nach einem Prototyp oder einer klar definierten Vertriebsstrategie es den Gründerinnen und Gründern, Handlungsfelder klar zu identifizieren.

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