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Startup-Verband und Bitkom starten Initiative für Gründerinnen

Datum
23.03.2021

Venture-Capital-Gesellschaften sollen sich künftig dazu verpflichten, ihre Investments in Start-ups mit Gründerinnen transparenter zu machen und zudem für mehr Frauen im eigenen Management zu sorgen. Das schlagen der Bundesverband Deutsche Startups und der Digitalverband Bitkom vor.

Die beiden Verbände haben zusammen die Initiative #startupdiversity gestartet und dazu gemeinsame Vorschläge veröffentlicht. Ziel ist es, den seit Jahren bei rund 16 Prozent stagnierenden Gründerinnenanteil in Deutschland zu steigern. Teilnehmende VCs verpflichten sich freiwillig, einmal jährlich Auskunft über die Verteilung in ihren Portfoliounternehmen sowie im eigenen Investment-Team zu geben.

Die Initiatoren betonen, dass die Erhöhung des Frauenanteils im Start-up-Ökosystem kein Selbstzweck ist, sondern ein Gebot wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Vernunft. Studien zeigen, dass Start-ups mit Frauen im Gründungsteam im Vergleich zu reinen Männerteams signifikant mehr Umsatz generieren und einen höheren Return on Invest aufweisen. Neben der Selbstverpflichtung von VCs schlagen Startup-Verband und Bitkom zudem vor, öffentliche Investoren und öffentliche Förderinstrumente als Hebel zu nutzen, etwa durch einen eigenen Fonds, der sich speziell an Gründerinnen richtet. Erfolgreiche Start-ups mit einer Größe ab etwa 200 Mitarbeitenden sollen darüber hinaus als Vorbilder vorangehen und den Frauenanteil in Managementpositionen gezielt stärken.

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