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Start-ups in der Chemie-Branche

Datum
29.08.2019

Chemie-Start-ups in Deutschland versorgen die hiesige Branche mit innovativen Produkten und Dienstleistungen und stärken so den Wirtschaftszweig insgesamt. Was die Ausstattung dieser Start-ups mit Wagniskapital und die allgemeine Gründungsaktivität in der Chemieindustrie betrifft, liegt Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern allerdings deutlich zurück. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des ZEW - Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim und des Centers für Wirtschaftspolitische Studien (CWS) der Leibniz Universität Hannover.

Die Stärke von Chemie-Start-ups liegt vor allem darin, sich an der Schnittstelle zwischen traditioneller Chemie und neuen Anwendungsgebieten zu positionieren, etwa bei digitalen Lösungen oder bei Plattformtechnologien. Vergleichsweise schwach aufgestellt sind die deutschen Chemie-Start-ups im europaweiten Vergleich, wenn es um Wagniskapitalinvestitionen geht. Während im Jahr 2018 in Europa insgesamt 54,5 Millionen Euro an Wagniskapital in Chemieunternehmen investiert wurden, entfielen davon auf Chemieunternehmen in Deutschland nur 2,4 Millionen Euro - der geringste Wert seit 2007.

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