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Zweiter deutscher Social Entrepreneurship Monitor

Datum
17.02.2020

Aus den Daten des DSEM geht hervor, dass Social Entrepreneurship beim Erreichen der Sustainable Development Goals (Nachhaltigkeitsziele) der Vereinten Nationen eine wichtige Rolle spielt. Besonders häufig werden die Ziele „Hochwertige Bildung“ (46,2 Prozent) und „nachhaltiger Konsum/ nachhaltige Produktion“ (45,3 Prozent) als Wirkungsfelder der Organisationen genannt. Das Verfolgen dieser Ziele hat für die Social Entrepreneurs Priorität. 83,5 Prozent geben an, dass das Erzielen der gesellschaftlichen Wirkung für sie bedeutender ist als das Erzielen finanzieller Rendite. In diesem Sinne reinvestieren 81,6 Prozent der Social Entrepreneurs ihre Gewinne schwerpunktmäßig für den Zweck der eigenen Organisation, anstatt die Gewinne für private Zwecke auszuschütten. Deutlich wird im DSEM aber auch, dass sich Social Entrepreneurship in Deutschland noch vielen Herausforderungen stellen muss. Insbesondere die Start- und Anschlussfinanzierung und das Fehlen einer passenden Rechtsform sind laut DSEM für mehr als jeden zweiten Social Entrepreneur eine bedeutsame Hürde. Der DSEM liegt als Download vor.

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