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Wissenschaftliche Gründungen lohnenswert

Datum
22.06.2021

Rund 90 Prozent aller Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die 2013 eine Geschäftsidee hatten, haben diese bis 2020 weiterverfolgt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Institutes für Mittelstandsforschung in Bonn (IfM). Etwa ein Drittel der Gründungsideen wurde in diesem Zeitraum auch umgesetzt, hauptsächlich im Nebenerwerb.

Den Schritt zu gründen bereuen die wenigsten. 90 Prozent der Befragten gaben an, den Schritt in die Selbstständigkeit jederzeit wiederholen zu wollen. Kein Wunder, denn Hochschulgründungen sind erfolgreich: 2020 waren zwei Drittel der Gründungen von 2013 weiterhin am Markt aktiv – die generelle Überlebensrate von Neugründungen liegt nach Berechnungen des IfM Bonn nach fünf Jahren bei 37 Prozent.

Auch die Lebenszufriedenheit ist bei den Gründerinnen und Gründern aus der Wissenschaft höher als bei den ausschließlich abhängig beschäftigten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an deutschen Hochschulen. Zudem sind die Gründungen auch finanziell lohnend: Mehr als dreiviertel der Gründungen werfen Gewinn ab oder decken zumindest die betrieblichen Kosten.

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