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Monitoring und Evaluation (M&E)

Das EXIST-Programm wird in regelmäßigen Abständen extern evaluiert und kontinuierlich durch das Monitoring des Projektträgers Jülich wissenschaftlich begleitet. Mit Hilfe von M&E werden die Zielerreichung der Programme, ihre Wirksamkeit sowie die Wirtschaftlichkeit ihrer Umsetzung empirisch untersucht und bewertet. M&E trägt dazu bei, die Programme und ihre Umsetzung besser zu verstehen und potenzielle Förder- und Hemmfaktoren zu identifizieren. Mit M&E wird somit die Grundlage für die evidenzbasierte Weiterentwicklung und Verbesserung des EXIST-Programms geschaffen.

Bild Evaluation

© Adobe Stock

Begleitende Evaluation des EXIST-Programms bis 2026

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat die Ramboll Management Consulting GmbH in Kooperation mit der KMU Forschung Austria – Austrian Institute for SME Research mit der begleitenden Evaluation des EXIST-Programms beauftragt. Aufgaben der Evaluation bestehen zum einen darin, die einzelnen EXIST-Programmlinien mit Blick auf ihre Zielerreichung, Wirksamkeit, Umsetzung und Wirtschaftlichkeit zu untersuchen. Zum anderen erfolgt eine programmübergreifende Evaluation, die sich u.a. mit den Wechselwirkungen zwischen EXIST-Potentiale und den operativen Programmlinien EXIST-Gründerstipendium und EXIST-Forschungstransfer beschäftigt. Die begleitende Evaluation startete Anfang 2022 und hat eine Laufzeit von insgesamt vier Jahren.

Ziel der Evaluation: Konkret soll gezeigt werden, wie die Programmlinien in der Praxis umgesetzt werden, inwieweit die mit der Förderung verfolgten Ziele erreicht werden und welche Wirkungen sie entfalten. Zum Beispiel soll überprüft werden, inwiefern die Förderung zu mehr und besserer Betreuung von Gründungsvorhaben an den Hochschulen beigetragen hat. Daran anknüpfend soll auch analysiert werden, inwiefern mehr und erfolgreichere Ausgründungen an den Hochschulen entstehen. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf die Nachhaltigkeit gelegt. Es soll also gezeigt werden, ob die beobachteten Wirkungen zeitlich begrenzt sind oder voraussichtlich langfristig bestehen bleiben.

Methodisches Vorgehen: Die zentralen Evaluationsfragen werden auf Basis einer systematischen Analyse beantwortet. Weil die Maßnahmen von EXIST sehr unterschiedlich sind, werden verschiedene Datenerhebungs- und Analysemethoden angewandt. Dabei werden sowohl qualitative als auch quantitative Methoden genutzt. Eine standardisierte Online-Befragung ist eine der geplanten quantitativen Methoden. Zu den qualitativen Methoden gehören zum Beispiel Fallstudien von EXIST-Hochschulen und eine Interviewreihe mit Expertinnen und Experten.

Ergebnisse der Querschnittsevaluation „Unterstützungslandschaft für innovative Gründungen“

Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) sowie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) untersuchte ein Forschungskonsortium die Wirkungen, Synergien und Komplementaritäten innerhalb des Gesamtangebots zur Vorbereitung und Unterstützung von innovations- und forschungsbasierten Gründungen, welches von den beiden Auftrag gebenden Ministerien vorgehalten wird. Neben anderen Programmen bildet das EXIST-Programm des BMWK einen Schwerpunkt der Untersuchung.

Zum Abschlussbericht der Querschnittsevaluation gelangen Sie hier.

Ergebnisse der externen Evaluation der Programmschwerpunkte EXIST-Gründerstipendium und EXIST-Forschungstransfer

Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) evaluierte die Ramboll Holding GmbH die Maßnahmen EXIST-Gründerstipendium und EXIST-Forschungstransfer für den Förderzeitraum 2014 bis 2018. Schwerpunkt der Untersuchung war einerseits die Bewertung der Programmgestaltung der beiden Förderinstrumente in Hinblick auf ihre Relevanz und Kohärenz. Andererseits erfolgte eine Erfolgskontrolle gemäß § 7 Bundeshaushaltsordnung, indem die Zielerreichung, Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der beiden operativen EXIST-Programmlinien empirisch bewertet wurden.

Den Abschlussbericht der Evaluation finden Sie hier.

Studie zur Wirksamkeit EXIST-Potentiale - Schwerpunkt „Potentiale heben“

Ein wesentliches Ziel von „Potentiale heben“ besteht darin, die geförderten Hochschulen zur Identifikation, Beratung und Betreuung vielversprechender Gründungsvorhaben zu befähigen, entsprechende gründungsfördernde Strukturen aufzubauen und eine Gründungskultur zu etablieren. Mit Hilfe der Analyse vorliegender Monitoringdaten hat der Projektträger Jülich die Wirksamkeit der Fördermaßnahme auf die Antragsaktivitäten der geförderten Hochschulen im EXIST-Gründerstipendium überprüft. Durch den Vergleich mit einer Kontrollgruppe im Zeitverlauf besitzen die Studienergebnisse eine besonders hohe Belastbarkeit.

Einen Ergebnisbericht zur Wirkungsanalyse finden Sie hier.

Monitoringkonzept für EXIST-Gründerstipendium und EXIST-Forschungstransfer in Fachzeitschrift veröffentlicht

Die beiden operativen Gründungsförderprogramme EXIST-Gründerstipendium und EXIST-Forschungstransfer werden durch ein wirkungsorientiertes Monitoring vom Projektträger Jülich begleitet. Mit dem Monitoring werden unterschiedliche Ziele verfolgt, darunter die Generierung von Erkenntnissen über die Zielgruppe, die Beobachtung von Entwicklungen und Wirkungstendenzen, die regelmäßige Information des Fördermittelgebers sowie die Bereitstellung einer validen Datengrundlage für die externe Evaluation der Programme. Das Monitoringkonzept wurde in Heft 1/2022 der Zeitschrift für Evaluation als Praxisbeitrag veröffentlicht.

Zum Download des Beitrags gelangen Sie hier.

Erster Monitoringbericht zum EXIST-Gründerstipendium

Seit Ende 2021 setzt der Projektträger Jülich (PtJ) ein wirkungsorientiertes Monitoring der Start-up-Förderprogramme EXIST-Forschungstransfer und EXIST-Gründerstipendium um. Für letzteres ist nun der erste Monitoringbericht erschienen, der Einblick in die Förderstatistik, ökonomische Performance-Indikatoren und programmbezogene Monitoringkennzahlen gibt. Zudem wird in einer Schwerpunktanalyse untersucht, welche Faktoren sich zur Erklärung der Gründungsgeschwindigkeit eignen.

Der Monitoringbericht kann hier als PDF abgerufen werden.

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