Antragsteller für das EXIST-Gründungsstipendium ist immer die Hochschule oder außeruniversitäre Forschungseinrichtung. An der Vorbereitung des Antrags sind allerdings sowohl die Gründerinnen und Gründer als auch die Hochschule, Forschungseinrichtung bzw. das zuständige Gründungsnetzwerk gleichermaßen beteiligt. Folgende Aufgaben müssen erledigt werden:
Folgende Aufgaben müssen erledigt werden
- Die potenziellen Gründerinnen und Gründer reichen bei der Hochschule, Forschungseinrichtung bzw. dem Gründungsnetzwerk (Ansprechpartner siehe Netzwerkkarte) ihre Geschäftsidee in Form eines Ideenpapiers ein.
- Die Gründerinnen und Gründer sollten einen Mentor oder eine Mentorin (z.B. Diplom-Betreuer, Doktorvater) aus der Hochschule bzw. Forschungseinrichtung benennen, der die technisch-fachliche Betreuung der Gründungsvorbereitung übernimmt.
- Das zuständige Gründungsnetzwerk vermittelt einen Coach, der die Gründerinnen und Gründer bei den unternehmerischen Gründungsvorbereitungen und der Businessplanerstellung begleitet.
- Die Einbettung in ein Gründungsnetzwerk muss durch die Hochschule bzw. Forschungseinrichtung nachgewiesen werden. Dabei sollte es sich um ein EXIST-Netzwerk, eine EXIST-Partnerregion oder aber um eine vergleichbare Region handeln (siehe Netzwerkkarte). Befindet sich kein Gründungsnetzwerk an seiner Hochschule bzw. Forschungseinrichtung , können sich die Gründerinnen und Gründer auch an ein Netzwerk einer anderen Hochschule in ihrer Nähe wenden.
- Die Gründerinnen und Gründer müssen ein Beratungsgespräch durch die Gründungsinitiative der jeweiligen Hochschule bzw. Forschungseinrichtung in Anspruch genommen haben.
Die Hochschule bzw. Forschungseinrichtung leitet den Antrag an den Projektträger Jülich PTJ weiter.
Sowohl die Hochschule als auch die Gründerinnen und Gründer werden vom PTJ über die Bewilligung informiert. Die Mittel werden direkt an die Hochschule bzw. Forschungseinrichtung ausgezahlt. - Der Projektträger empfiehlt, den Beitrag der Gründungsvorhaben zur Erfüllung der ESF-Querschnittsziele: „Gleichstellung von Frauen und Männern“, „Nichtdiskriminierung“ und „Nachhaltige Entwicklung“ verstärkt im Antrag zu berücksichtigen. Es soll dabei auch beschrieben werden, wie diese Ziele in der Unternehmenskultur der geplanten Start-ups verankert werden. Der Beitrag der Gründungsvorhaben zur Erfüllung der Nachhaltigkeitsziele der Bundesregierung sollte qualitativ und quantitativ beschrieben werden.
Antragsfristen
- Anträge können jederzeit gestellt werden.